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Schlägereien im Hauptbahnhof - Bundespolizei hatte in Wuppertal viel zu tun

(ots) - Insgesamt 14 Strafanzeigen wegen

Körperverletzungsdelikte verzeichnete die Bundespolizei in Wuppertal

am heutigen Montagmorgen. 14 Beschuldigte im Alter von 15 bis 24

Jahren, die zum Teil unter Einfluss von Alkohol standen, konnten

durch die Beamten noch vor Ort gestellt werden.

Das ist das Ergebnis der drei vergangenen Nachtdienste im Wuppertaler

Hauptbahnhof.

Die erste Schlägerei ereignete sich am frühen Samstagmorgen, gegen

00.05 Uhr, in der unteren Bahnhofshalle zwischen sieben Personen. Ein

zuvor ausgetragener Streit im Stadtgebiet hatte sich offensichtlich

bis in den Bahnhof verlagert. Die Bundespolizei konnte die

Kontrahenten trennen und musste eine 16-Jährigen in Gewahrsam nehmen.

Er wurde anschließend den Erziehungsberechtigten übergeben. Alle

anderen Personen konnten nach den polizeilichen Maßnahmen getrennt

voneinander wieder entlassen werden.

Noch in derselben Nacht kam es direkt vor dem Revier plötzlich zu

einem handfesten Disput zwischen fünf Männern. Gegen 05.00 Uhr

schlugen und traten sich die Personen nach einem verbalen Streit.

Auch hier trennten die Beamten die Beschuldigten, die zum Teil

erhebliche Prellungen im Gesicht erlitten.

Auch in den Nächten zu Sonntag und Montag musste die Bundespolizei

noch zwei weitere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungen

aufnehmen. In einem Fall hatte ein 38-jähriger Wuppertaler am

Sonntagmorgen lediglich lautstark verkündet, dass er "WSV-Fan" sei.

Dies veranlasste einen 24-Jährigen, ihm ohne Vorwarnung mit der Faust

ins Gesicht zu schlagen.

In weiteren Fällen konnte die Bundespolizei durch ihre Präsenz

Schlimmeres verhindern.

Ort
Veröffentlicht
07. Dezember 2009, 10:57
Autor
Rautenberg Media Redaktion