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(ots) /- Platzwunde nach Schlägerei - Bundespolizei sucht den Täter Würzburg, 20. September 2018 Am Würzburger Hauptbahnhof versetzte am Dienstagabend (18. September) ein bislang unbekannter Täter seinem Kontrahenten einen Kopfstoß ins Gesicht. Das Opfer musste mit einer blutenden Wunde ins Krankenhaus eingeliefert werden. Während die Hintergründe der Tat bislang noch unklar sind, ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung und bittet um Hinweise zum Täter und den Beteiligten. Am Dienstagabend meldete sich ein 44-jähriger Deutscher mit einer Platzwunde über dem linken Auge bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Es stellte sich heraus, dass der Geschädigte gegen 21:00 Uhr am Hauptbahnhof Würzburg von einer Jugendgruppe angesprochen und provoziert wurde. Im weiteren Verlauf hat ein Mitglied aus der Gruppe dem 44-Jährigen einen Kopfstoß ins Gesicht verpasst, wodurch die Platzwunde entstanden ist. Die Tat ereignete sich unter dem Bahnhofsvordach, in der Nähe von einem Tabakladen. In einer Befragung konnte der Zeuge den Angreifer wie folgt beschreiben: - männlich, jugendliches Alter - kurz geschorene Haare - trug ein rosa Shirt - weit geschnittene Hose - Tätowierung am Arm Der Täter wurde von zwei Mädchen und mindestens drei Jungen begleitet. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat die Ermittlungen übernommen. Diese werden unter anderem wegen Körperverletzung geführt. Unbeteiligte Reisende, die das Tatgeschehen mitbekommen haben, werden gebeten sich als Zeugen unter der Telefonnummer 0931 / 322 59 0 zur Verfügung zu stellen.
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(ots) /- Nach umfangreichen Ermittlungen ist es der Bundespolizei gelungen einen Tatverdächtigen zu ermitteln, der im dringenden Verdacht steht für den sich im Januar zugetragenen Reizgas-Vorfall im Würzburger Hauptbahnhof verantwortlich zu sein. Der 17-jährige Jugendliche bestreitet zwar die Tat, ist jedoch von einer Augenzeugin zweifelsfrei identifiziert worden. Insgesamt waren durch die Tat am 3. Januar elf Personen verletzt worden. Wie bereits mehrfach berichtet, klagten am Abend des 3. Januars plötzlich mehrere Gäste und Mitarbeiter der im Hauptbahnhof Würzburg ansässigen McDonald's-Filiale über Atemwegsreizungen, was zu einem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten führte. Nachdem der Verdacht nahe lag, dass das Reizgas nicht zufällig freigesetzt wurde, hatte die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und sich am 4. Januar mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Tatsächlich meldete sich daraufhin eine Frau bei der Bundespolizei, die in einem großen Würzburger Onlinenachrichtenportal von der Bitte der Ermittler gelesen hatte. Die Zeugin erklärte, gesehen zu haben, wie ein Jugendlicher Reizgas im McDonald's versprüht hatte. Von diesem konnte sie eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben. Anhand dieser Personenbeschreibung gelang der Bundespolizei schließlich einen 17-jährigen Tatverdächtigen zu ermitteln. Der syrische Staatsangehörige streitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab. Bei einer Bildvorlage konnte die Augenzeugin jedoch den Beschuldigten einwandfrei wiedererkennen und als Verantwortlichen identifizieren. Die Ermittlungen der Bundespolizei sind nunmehr abgeschlossen. Da an der Aussage der Augenzeugin keinerlei Zweifel bestehen wird nun eine Strafanzeige gegen den Jugendlichen wegen elffacher gefährlicher Körperverletzung erstattet. Ob es zu einer Anklageerhebung kommt, entscheidet die Staatsanwaltschaft. Auch inwiefern die Geschädigten zivilrechtliche Forderungen gegen den 17-Jährigen stellen können, hängt letztlich vom Ausgang des Gerichtsverfahrens ab. Zusatz: Da der Tatverdächtige minderjährig ist, gibt die Bundespolizei keine weiterführenden Auskünfte über seine Person.
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