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(ots) /- Am Freitag um 22:30 Uhr meldete das Polizeipräsidium Mainz an die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern, dass es in der Nähe des Hbf Worms zu einem Personenunfall mit dem Zug 13393 gekommen ist. Die Bahnstrecken Worms-Hofheim und Worms-Osthofen wurden über die Nofallleitstelle Karlsruhe gesperrt. Nach Eintreffen einer Streife der BPOLI Kaiserslautern konnte am Unfallort keine verunfallte Person aufgefunden werden. Es wurden lediglich Blutspuren sowie eine Brille aufgefunden. In der Folge kam es zu einer groß angelegten Suchaktion. In dem teilweise schwer zugänglichen Gelände kam, neben zahlreichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Landes- und Bundespolizei und Rettungshundestaffel, auch eine mit Wärmebildtechnik ausgestattete Drohne der Feuerwehr zum Einsatz. Dennoch verliefen die Suchmaßnahmen zunächst ohne Erfolg. Gegen 00:03 Uhr meldete sich bei der Polizeiinspektion Worms die Mutter des Verunfallten. Der junge Mann hatte sie angerufen und ihr von dem Unfall berichtet. Er würde sich jetzt am Hbf Worms aufhalten. Dort wurde er dann auch von einer Streife der PI Worms vorgefunden. Aufgrund seiner Verletzungen an Kopf, Ellenbogen und Genitalbereich wurde er mit dem Rettungswagen zum Klinikum Worms verbracht. Die Streckensperrung wurde um 00:22 Uhr wieder aufgehoben. Der Vorfall hatte erhebliche bahnbetriebliche Auswirkungen. Da auch der Rückreiseverkehr vom Wormser Backfischfest in vollem Gange war, mussten zahlreiche Reisende längere Wartezeiten in Kauf nehmen. (Verfasst vom Bereitschaftsdienst Öffentlichkeitsarbeit der BPOLD Koblenz)
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