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Tipps für Nebelfahrten Mit der winterlichen Witterung kommt es vermehrt zu Nebel. "Ist die Sicht eingeschränkt, sollten Autofahrer besonders vorsichtig und vorausschauend fahren, die Geschwindigkeit anpassen und ausreichend Abstand zum Vordermann halten", rät Verkehrsexperte Dr. Roman Suthold vom ADAC Nordrhein. Laut Straßenverkehrsordnung muss bei schlechter Sicht durch Nebel, starken Schneefall oder Regen ein größerer Sicherheitsabstand als üblich eingehalten werden. Es gilt: "Abstand = Tacho". Wer also mit 50 km/h unterwegs ist, muss 50 Meter Abstand halten. Orientierungshilfe bieten hier die Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand, die in der Regel im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Das Fernlicht einzuschalten, bringt bei Nebel übrigens nichts - im Gegenteil: Die Sicht verschlechtert sich, da die feinen Wassertröpfchen das Licht reflektieren. Die grellrote Nebelschlussleuchte darf nur dann eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Sonst wird der nachfolgende Verkehr geblendet. Haben sich die Sichtverhältnisse gebessert, muss sie wieder ausgeschaltet werden. Gerade in der dunklen Jahreszeit sollten Autofahrer auch auf eine einwandfreie Fahrzeugbeleuchtung achten: Leuchten und Scheinwerfer sollten allesamt funktionieren, korrekt eingestellt und nicht verschmutzt sein. Damit die Sicht auch anderweitig nicht beeinträchtigt wird, empfiehlt der ADAC Nordrhein, die Windschutzscheibe von innen zu säubern und alte Scheibenwischer gegen neue zu ersetzen. Das beugt störenden Lichtreflexionen vor. Und noch ein Tipp: "Nebelfahrten sind anstrengend. Deshalb mehr Zeit für Pausen einplanen", sagt Verkehrsexperte Suthold. "Wenn die Augen durch den kontinuierlichen Blick in die Nebelwand anfangen zu brennen, sollte die Fahrt sofort unterbrochen werden." (ADAC Nordrhein)
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Dieses Zubehör macht jedes Auto winterfit Schon gewappnet für die kalte Jahreszeit? Denn jetzt naht der Winter in großen Schritten. Die Experten der Firma Berner aus Künzelsau (Baden-Württemberg) haben deshalb einige Ausrüstungstipps zusammengestellt, mit denen Autofahrer jetzt sicher durch den Winter kommen. Mit diesen praktischen Helfern trotzen Sie Schnee, Eis und Frost: - In den Wintermonaten kann die kalte Außenluft weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Das entstehende Kondenswasser macht sich im Auto in Form von beschlagenen Scheiben bemerkbar. Um schnell freie Sicht auf die Straßen zu bekommen, sollte das Gebläse am besten direkt und mit maximaler Temperatur auf die Frontscheibe gerichtet werden. Beschleunigen lässt sich dieser Prozess durch den Einsatz eines Antibeschlagtuches. Zusätzlich hinterlässt es einen speziellen Schutzfilm, der einem erneuten Beschlagen der Fenster entgegenwirkt. - Nicht selten sind poröse Türdichtungen die Ursache für übermäßige Feuchtigkeit im Auto. Ein Anzeichen hierfür sind festgefrorene Seitentüren. Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich der Einsatz von Silikonspray. Es pflegt die Gummidichtungen und hält das Material lange in Schuss. - Eine Garage bietet gerade im Winter viele Vorteile: Schutz vor witterungsbedingten Einflüssen und kein Eiskratzen am Morgen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich mit einer Abdeckplane behelfen. Diese schützt das Fahrzeug vollständig oder partiell vor Schnee und Eis. - Steht das Auto allerdings im Freien, hat sich schnell eine dicke Eisschicht auf den Scheiben gebildet. In dieser Situation ist es ratsam, einen Scheibenenteiser in der Tasche zu haben - er lässt sich einfach anwenden und taut die Scheiben innerhalb kürzester Zeit auf. Praktisch: Das Spray hilft sogar bei eingefrorenen Schlössern. - Doch nicht jedes Mal ist der Griff zur Sprühdose erforderlich. Bei einer kleineren Eisschicht oder zum Entfernen von Eisresten reicht in der Regel ein Eiskratzer völlig aus. Dabei sollte man der Versuchung widerstehen, nur ein kleines "Guckloch" freizulegen. Denn für diesen Verstoß sieht der Bußgeldkatalog eine Strafe in Höhe von 10 Euro vor. - Auch die Scheibenwaschanlage sollte in der kalten Jahreszeit mit dem richtigen Mittel aufgefüllt werden. Während im Sommer häufig auf ein Reinigungskonzentrat zurückgegriffen wird, liegt das Hauptaugenmerk im Winter auf einem guten Frostschutzmittel. Dieses verhindert das Einfrieren der Anlage. Empfehlung: Unbedingt ein Produkt verwenden, das keine lästigen Schlieren auf der Windschutzscheibe hinterlässt. - Nach längerem Schneefall lässt sich die Schneedecke mit einem handlichen Besen vom Auto fegen. Dies sollte ebenfalls gründlich geschehen, damit man die anderen Verkehrsteilnehmer während der Fahrt nicht gefährdet. Hinweis: Das Nummernschild muss immer gut lesbar sein - sonst wird man ebenfalls zur Kasse gebeten. - Kälte und feuchte Witterungsbedingungen können zu Problemen beim Kaltstarten von Benzin- und Dieselmotoren führen. Das richtige Starterspray leistet hier die notwendige Zündhilfe. Einfach in den Ansaugstutzen sprühen und los geht die Fahrt! Reicht das Spray für den Motorstart nicht aus, hilft nur noch der Griff zum Starterkabel. Aber Vorsicht: Beim Anschluss an die Plus- und Minuspole unbedingt die richtige Reihenfolge beachten. Sonst kann es zum Kurzschluss und damit zu Schäden an der Elektronik kommen. - Vor der Fahrt in Wintergebiete ist es ratsam, die Ausstattung im Auto aufzurüsten. Denn in höheren Lagen sind Autofahrer mit erschwerten Bedingungen konfrontiert. In erster Linie verhindern Schneeketten das Durchdrehen der Räder und garantieren somit das sichere Vorankommen bei winterlichen Verhältnissen. Gibt es bei schneebedeckten und rutschigen Straßen dennoch kein Weiterkommen mehr, leistet ein Abschleppseil Abhilfe. - Damit man bei einer nächtlichen Panne oder dem frühmorgendlichen Eiskratzen nicht friert, empfiehlt es sich immer, Winterhandschuhe, eine warme Jacke oder eine Decke im Auto parat zu haben. - Extratipp für alle Sparfüchse: Manche Kfz-Händler und Werkstätten bieten attraktive Winter-Aktionen an. Hierbei werden mehrere Produkte (z.B. Motorstarter, Eiskratzer, Scheibenenteiser, Winterhandschuhe und Winterjacke) als praktisches Set zu vergünstigten Preisen verkauft. (Berner)
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