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(ots) - Wolfsburg, 17.11.14 Gleich neun Einbrüche in Einfamilienhäuser registrierte die Polizei zwischen Freitag und Sonntag im Wolfsburger Stadtgebiet. Betroffen waren die Ortsteile Sülfeld, Mörse und Ehmen sowie Fallersleben, Vorsfelde und Nordsteimke. Aber auch in den Stadtteilen Köhlerberg und Tiergartenbreite versuchten Täter, in Wohnhäuser einzusteigen. In allen Fällen waren die Einbrecher auf Schmuck und Bargeld aus. Insgesamt entstand mindestens ein Schaden von 5.000 Euro. Ermittler gehen davon aus, dass durchaus unterschiedliche Tätergruppen aktiv waren. Einbrecher nutzen in der dunklen Jahreszeit schon die früh einsetzende Dämmerung am späten Nachmittag aus, um ihre Taten zu begehen. Dabei gehen sie spontan vor, wenn von außen sichtbar ist, dass die Bewohner nicht zu Hause sind. Um in die Häuser einzusteigen, werden wie am zurückliegenden Wochenende Terrassentüren oder Fenster gewaltsam aufgebrochen und danach sämtliche Zimmer durchsucht. Daher ist eine gute Nachbarschaft eine wichtige Hilfe, um Einbrüche zu verhindern. Werden Einbrecher beobachtet, ist es wichtig, nicht selbst zu agieren, sondern genau zu beobachten und die Polizei per Notruf 110 zu verständigen. Alle Beobachtungen können für die anfahrenden Einsatzkräfte von Bedeutung sein, deswegen sei ein ständiger telefonischer Kontakt zur Einsatzzentrale von Bedeutung, so ein Beamter. Erfolgt die Festnahme von Tätern direkt bei der Tatausführung, werden in der Regel bei den nachfolgenden Ermittlungen weitere Einbruchstaten mit aufgeklärt.
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(ots) - Wolfsburg-Helmstedt, 18.07.14 Für viele Hausbesitzer steht der Sommerurlaub vor der Tür, wissen Horst-Peter Ewert von der Wolfsburger Polizei und Harald Grothe von der Polizei im Landkreis Helmstedt. "Einbrecher nutzen häufig gerade diese Zeit, in der Häuser oft für wenige Wochen unbewohnt sind, für ihre Zwecke aus. Erfahrungsgemäß steigen die Einbruchszahlen an", so die beiden Polizeiberater. In den beiden Sommermonaten des letzten Jahres (Juli, August) wurden insgesamt im Wolfsburger Stadtgebiet 18 Einbrüche (2012 waren es 28) registriert, im Landkreis Helmstedt 25 Einbrüche in den beiden Monaten in 2013 (31 in 2012). Erst in dieser Woche stiegen Täter in ein Wohnhaus in Klein Brunsrode ein. Die Täter sind in der Regel auf Bargeld, Computer, Schmuck und Mobiltelefone aus. Im Fokus der Einbrecher liegt Beute, die sich leicht transportieren und schnelle Gewinne erwarten lässt. Nur jeder sechste Einbruch in Wolfsburg wird wie auch im Bundesdurchschnitt aufgeklärt. Da etwas mehr als ein Drittel aller Taten im Versuchsstadium stecken bleibt, so Kriminalhauptkommissar Ewert, lohnt sich der Einsatz von geeigneter Sicherungstechnik an Türen und Fenstern. Wenn Einbrecher nicht schnell ihr Ziel erreichen, brechen sie ab. Zum Schutz vor Einbrechern sei ebenso wichtig eine gut funktionierende Nachbarschaft. Gemeinsam lasse sich mit mehr Aufmerksamkeit der Schutz vor Einbrechern deutlich erhöhen. Die Montage von Sicherheitsschlössern und Sperrriegeln sei noch kurzfristig zu realisieren, rät der Kriminalhauptkommissar. Die meisten Wohnungseinbrüche geschehen in der Urlaubszeit im Gegensatz zu den typischen Dämmerungseinbrüchen in der dunklen Jahreszeit am hellen Tag, meist am späten Vormittag oder in der Mittagszeit. Einbrecher hebeln Fenster oder Terrassentüren auf. In vielen Häusern seien Fenster von einfacher Qualität eingebaut, die schon mit einem größeren Schraubendreher schnell zu öffnen seien, so Ewert. Die Täter sind in der Regel keine Profis, sondern suchen die Gelegenheit und achten besonders auf äußere Anzeichen, dass Häuser unbewohnt sind: ungepflegter Rasen, eine leere Mülltonne oder heruntergelassene Rollläden und überfüllte Briefkästen machen Ganoven auf das Haus aufmerksam. Auch auf die teils verheerenden Folgen eines Einbruchs für die Opfer weist der Polizeioberkommissar Grothe hin. So leiden viele Menschen, in deren Häuser und Wohnungen eingebrochen wurde, unter Angstzuständen. Nicht selten sind die Folgen sogar so groß, dass Betroffene in eine andere Wohnung ziehen. Auch vor diesem Hintergrund ist der Schutz vor Wohnungseinbrüchen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle gefordert sind, aufeinander zu aufzupassen. Sehr wirksam sei, so die Polizeiberater unisono abschließend, wenn mit Hilfe von Nachbarn oder Familienangehörigen in der Urlaubszeit der Eindruck vermittelt werde, ein Haus sei bewohnt. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.polizeiberatung.de. Der Polizeiberater für Wolfsburg ist unter Telefon 05361-4646109 und für den Landkreis Helmstedt unter der Rufnummer 05351-521305 zu erreichen. Eine persönliche Beratung ist kostenlos.
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