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(ots) /- Wolfsburg, OT Detmerode, Bonhoeffer Straße 14.06.2019, 00.54 Uhr Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zum Freitag in einem Mehrfamilienhaus in der Bonhoeffer Straße zu einem Wohnungsbrand. Gegen 00.54 Uhr wurde durch die Feuerwehr Brandalarm in einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus in Detmerode gemeldet. Als wenige Minuten später Polizei und Feuerwehr in der Bonhoeffer Straße eintrafen, stand ein Zimmer der Brandbetroffenen Wohnung im 2. Obergeschoss in Vollbrand. Hausbewohner waren aus dem Haus geflüchtet oder waren im Begriff das Haus zu verlassen. Durch die Feuerwehrkräfte wurde unter schwerem Atemschutz die 75 Jahre alte Mieterin und ihr 84 Jahre alter Ehemann aus der betroffenen Wohnung geborgen. Beide mussten vor Ort reanimiert werden. Während der 84-Jährige seinen schweren Verletzungen noch vor Ort erlag, wurde seine Ehefrau mit lebensgefährlichen Verletzungen zunächst dem Klinikum in Wolfsburg und anschließend in die Medizinische Hochschule in Hannover überführt. Mehrere Hausbewohner wurden bei dem Brand verletzt. So wurden eine 45 Jahre alte Bewohnerin und ihre 14 Jahre alte Tochter mit Rauchgasintoxikationen ins Klinikum nach Wolfenbüttel, ein 43 Jahre alte Bewohner ins Klinikum nach Gifhorn verbracht, wo er intensiv medizinisch betreut wird. Drei weitere Bewohner konnten durch die Feuerwehr mittels Drehleiter vom Balkon ihrer Wohnung gerettet werden. Eine 49 Jahre alte Bewohnerin erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch anwesende Notärzte und Rettungssanitäter versorgt. Die Berufsfeuerwehr Wolfsburg, Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte und die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben waren mit insgesamt 35 Kameraden, fünf Rettungswagen und drei Notärzten vor Ort. Nach Beendigung der Nachlöscharbeiten, gegen 02.50 Uhr, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die brandbetroffene Wohnung wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Ermittler werden zur Klärung der Brandursache einen Brandsachverständigen hinzuziehen. Erste Ergebnisse werden nicht vor Wochenbeginn erwartet.
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(ots) /- Königslutter, Westernstraße 14.02.2019 Am Mittwochabend, um 19.41 Uhr war es zu einem Brand in einem als Wohn- und Geschäftshaus genutzten Objekt in Königslutter in der Westernstraße gekommen (wir berichteten). Dabei wurden vier Kinder durch das Einatmen giftiger Rauchgase leicht verletzt. An dem Gebäude in Fachwerkbauweise war ein Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro entstanden. Der Brandort war von der Polizei beschlagnahmt worden. Die obdachlos gewordenen Bewohner waren zunächst bei Freunden untergekommen. Am Donnerstagnachmittag wurde der Brandort von den Ermittlern der Polizei zur Spurensuche aufgesucht. Dazu hatten sie auch einen externen Brandsachverständigen hinzugezogen. Bei der Inaugenscheinnahme vor Ort und nach Rücksprache mit den Wohnungsinhabern konnte die Brandursache eindeutig ermittelt werden. Durch ein mit einem Feuerzeug in einem Kinderzimmer im Obergeschoss spielendes Kind war zunächst eine Matratze in Brand geraten. Die Versuche der Erziehungsberechtigten das Feuer im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu löschen schlugen jedoch fehl, so dass weitere Teile der Wohnung in Brand gerieten. Die Familie verhielt sich richtig und verließ umgehend das Gebäude, so dass es bei den leichten Verletzungen der vier Kinder blieb. Sie setzten auch unmittelbar nach der Brandentdeckung einen Notruf an die Leitstelle der Feuerwehr ab. Bei der Spurensuche wurde von den Ermittlern weiterhin festgestellt, dass die in einer Mietwohnung gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder fehlten. Ob diese im vorliegenden Fall die Bewohner noch eher alarmiert hätten, bleibt zu klären.
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