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(ots) Mit Unterstützung ihrer Kooperationspartner ist die Polizei am Donnerstag, 19. Dezember, gegen Verkehrssünder in Witten vorgegangen. Jörg Lukat, Präsident des Polizeipräsidiums Bochum, verschaffte sich vor Ort einen Überblick. "Wir zeigen klare Kante gegen Verkehrssünder", sagte Lukat. "Diese Kontrollen tragen dazu bei, dass sich die Verkehrsunfalllage im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums seit vielen Jahren auf einem erfreulichen Niveau bewegt." Zahlreiche Polizeibedienstete kontrollierten stadtweit an mehreren Stellen gleichzeitig den Fahrzeug- sowie den Güter- und Schwerlastverkehr. Sie wurden unterstützt von Mitarbeitern des Ordnungs- und des Rechtsamtes der Stadt Witten, der Bezirksregierung Arnsberg, des Zolls sowie des Bundesamts für Güterverkehr (BAG). Speziell geschulte Beamte des Verkehrsdienstes nahmen Kleintransporter und Lastkraftwagen in den Blick. Sie kontrollierten die Ladungssicherung und überprüften den technischen Zustand der Fahrzeuge. Dabei vollstreckten die Beamten der Bereitschaftspolizei zwei offene Haftbefehle: In beiden Fällen waren die Fahrer ohne Versicherung unterwegs, ein Transporter war zudem knapp eine Tonne zu schwer. Beide Männer wurden gegen Zahlung entlassen, der Transporter-Fahrer musste knapp 1.500 Euro aufbringen. Die Polizei ahndete außerdem 18 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. In zwei Fällen war die Ladung nicht ausreichend gesichert - beide Fahrer durften nach Umladen ihrer Fracht weiterfahren. Ein Fahrer war mit einer grünen statt der in diesem Fall korrekten roten Umweltplakette unterwegs - die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Die Mitarbeiter des BAG stellten acht Mautverstöße fest - die Maut war entweder gar nicht oder für ein zu kleines Fahrzeug gezahlt worden. In zwei Fällen schrieben sie außerdem Anzeigen wegen des Verstoßes nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz. Der Zoll ahndete einen fehlenden Gewerbeschein, außerdem zwei Verstöße gegen das Mindestlohngesetz. Zu hohes Tempo ist eine der Hauptunfallursachen. Zahlreiche Beamte der Bereitschaftspolizei kontrollierten daher an wechselnden Stellen die Geschwindigkeit. Insgesamt ahndeten sie 132 Geschwindigkeitsverstöße. Ein Fahrer war unter Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs - die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und schrieben eine Anzeige. Seit mehreren Jahren führt die Polizei in Bochum, Herne und Witten erfolgreich Schwerpunkteinsätze durch; 2019 rückten die Beamten zwölfmal aus. Die Polizei wird weiterhin für Verkehrssicherheit sensibilisieren. Auch für das kommende Jahr sind deshalb Schwerpunktaktionen in Bochum, Herne und Witten geplant. Rückfragen bitte an: Polizei Bochum Pressestelle Jens Artschwager Telefon: 0234 909 1023 E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de https://www.polizei.nrw.de/bochum/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4474329 OTS: Polizei Bochum Original-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell
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