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Zwischenbilanz - 35 Mal Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

(ots) /- Im Rahmen der bereits Anfang April begonnenen landesweiten Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN" zur Erhöhung der Verkehrssicherheit stand bzw. steht im Monat Juni 2018 das Thema "Drogen und Alkohol" im Straßenverkehr ganz oben auf der Agenda. Zu diesem Zweck kamen 112 Beamte der Polizeiinspektion Wismar im Zeitraum 01. Juni bis heute (20. Juni) zum Einsatz. An 80 Kontrollorten leisteten sie knapp 300 Arbeitsstunden. Dabei fielen ihnen insgesamt 35 Fahrzeugführer auf, gegen die sie in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren einleiteten. 25 Fahrzeugführer davon standen im Verdacht unter Alkohol- und 10 unter Betäubungsmitteleinfluss am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. Den höchsten bei einem Atemalkoholtest gemessenen Wert mit 3,15 Promille stellten die Wismarer Beamten bei einem 49-jährigen Radfahrer in Wismar Ost fest.

Die erhöhte Kontrolltätigkeit mit der Zielrichtung Alkohol und Drogen wird sich noch bis Ende Monats Juni fortsetzen.

Daneben steht eine der Hauptunfallursachen, überhöhte Geschwindigkeit, immer im Fokus der Polizei. So führte das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf am 19. Juni eine Geschwindigkeitskontrolle in Grevesmühlen durch. Bei erlaubten 50 km/h waren von 1.266 gemessenen Fahrzeugen 71 zu schnell unterwegs. Siebzig bewegten sich dabei im Verwarngeldbereich. Ein Kraftfahrer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 24 km/h und muss jetzt mit einem Bußgeldverfahren rechnen.

Auf der BAB 20, in Höhe der Anschlussstelle Schönberg (Fahrtrichtung Lübeck), "blitzte" es gestern 250 Mal bei erlaubten 130 km/h. Gemessen wurden insgesamt 5.071 Fahrzeuge. 179 Fahrzeugführer erwartet nun ein Verwarngeld- und 59 ein Bußgeldverfahren. 12 Kraftfahrer davon hatten es so eilig, dass sie nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der traurige Rekord lag bei 198 km/h.

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Veröffentlicht
20. Juni 2018, 09:39
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