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Mit Ehrenpreis Meister.Werk.NRW ausgezeichnet Arbeitgeber für 200 Mitarbeiter in dritter Generation / Bäckerei Isken in Winterberg-Niedersfeld ehrt und verabschiedet langjährige Angestellte Immer weniger typisch handwerklich arbeitende Bäckereien gibt es in Deutschland. Umso erwähnenswerter sind positive Beispiele. Von Handwerk vor der Haustür und handwerklich hergestellten Produkten auf dem Frühstückstisch kann man in Winterberg bei der Bäckerei Isken aus Niedersfeld sprechen. Der Familienbetrieb in dritter Generation besteht seit 70 Jahren. Geschäftsführer sind Peter Isken und Meinolf Ittermann. Mit Bäckermeisterin Laura Isken sowie ihrem Ehemann und Betriebswirt des Handwerks Thomas Isken steht auch die dritte Generation bereits in den Startlöchern. Die sauerländer Bäckerei ist mit der Zeit kontinuierlich gewachsen. Heute ist die Firma Isken Arbeitgeberin für rund 200 Beschäftigte in 21 Filialen zwischen Belecke und Arolsen. Sechs Auszubildende, darunter eine angehende Bäckerin und fünf Bäckerei-Fachverkäuferinnen, verstärken das Team. "Nähe, Verantwortung, Qualität sind Tugenden der ausgezeichneten Handwerksbetriebe" Anlässlich der kürzlich stattgefundenen Weihnachts- und Jubiläumsfeier mit 155 Mitarbeitern ehrte und verabschiedete die Familie Isken verdiente und langjährige Mitarbeiter. "Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, an dieser Feier teilzunehmen. Deshalb waren alle unsere Filialen am 24. November, also einen Tag nach der Weihnachtsfeier, geschlossen", betont Geschäftsführer Meinolf Ittermann. Schon im Sommer freute sich die gesamte Belegschaft mit der Geschäftsführung über die Verleihung des Ehrenpreises Meister.Werk.NRW in Düsseldorf. "Nähe, Verantwortung, Qualität - diese Tugenden zeichnen unsere teilnehmenden Handwerksbetriebe aus", so die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Ursula Heinen-Esser, bei ihrer Ansprache während der Verleihung. Sie betonte die Wichtigkeit nachhaltiger Produktion, die neben Umweltaspekten auch einen hohen sozialen Mehrwert für die Gesellschaft biete. Innovation hat im Handwerk echte Tradition, die durch eine gute und verantwortungsbewusste Ausbildung an die folgende Generation weitergegeben wird. Wirtschaftlicher Erfolg und handwerkliche Meisterschaft sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen haben für das Handwerk eine außerordentlich hohe Bedeutung. Die verliehene Auszeichnung Meister.Werk.NRW ehrt die Leistungen des Lebensmittelhandwerks. Ohne motivierte Mitarbeiter wäre die Auszeichnung nicht möglich Auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sei ein zunehmendes Interesse an der Herstellungsweise der Produkte und Herkunft der Rohstoffe zu erkennen. Genau hier habe das Lebensmittelhandwerk seine Stärken. "Ich gratuliere der Bäckerei Isken sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. Ich freue mich, dass dieser Traditionsbetrieb derart gut aufgestellt und unser Handwerk für die Zukunft bestens positioniert ist", so Landesinnungsmeister Heribert Kamm. "Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Ohne ein gutes Team wäre diese Auszeichnung nicht möglich", betonte Peter Isken. Infokasten zur Bäckerei Isken: • Die Bäckerei Isken besteht seit 70 Jahren; • Neben dem Stammsitz in Niedersfeld gibt es 21 Filialen zwischen Belecke und Bad Arolsen; • Peter Isken und Meinolf Ittermann sind Geschäftsführer der Bäckerei, mit Laura Isken und Ehemann Thomas Isken steht schon die dritte Generation in den Startlöchern; • Bei der kürzlich stattgefundenen Weihnachts- und Jubiläumsfeier waren 155 Mitarbeiter anwesend. Einige wurden für ihre langjährige Tätigkeit geehrt. Zudem wurden Mitarbeiter altersbedingt verabschiedet; • Bereits im Sommer 2019 wurde die Bäckerei Isken, die auch Ausbildungsbetrieb ist, mit dem Ehrenpreis Meister.Werk.NRW ausgezeichnet.
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(Ausbildungs-)Berufe mit Potenzial Diese Top-Jobs bietet die Flachglasindustrie Noch keine Ausbildungsstelle gefunden? Lust auf neue Aufgabenbereiche? Die Flachglasindustrie bietet hochinteressante Jobs für Berufs-Ein- und -Aufsteiger - bei guter Bezahlung und mit einer langfristigen Perspektive. Ein paar davon stellt der Bundesverband Flachglas (BF) vor. Die Flachglasindustrie ist der perfekte Arbeitgeber für jeden, der sich für den faszinierenden Werkstoff Glas begeistern kann. Es winken unter anderem Jobs als Flachglastechnologe, als Glasveredler oder als Verfahrensmechaniker bzw. Wirtschaftsingenieur Glastechnik. Alles höchst unterschiedliche Berufe mit einem gemeinsamen Nenner: dem natürlichen Zukunftsmaterial Glas. Der Flachglastechnologe stellt Glasplatten her Der Flachglastechnologe ist ein ausgewiesener Experte für die Herstellung von Glasplatten für Möbel, Fenster oder Automobile und viele weitere Einsatzgebiete. Er schneidet zu, schleift, poliert und produziert die benötigten Glasplatten mit modernster Technik. Dazu kommen die Qualitätskontrolle und die Instandhaltung der Maschinen. Der Flachglastechnologe benötigt sowohl technisches Verständnis als auch Umsicht, Sorgfalt und mathematische Fähigkeiten. Die duale Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im Betrieb sowie in der Berufsschule statt. Wichtig: Mindestens ein Hauptschulabschluss. Der Glasveredler: Künstler mit Potenzial Der Glasveredler ist künstlerisch aktiv, beschäftigt sich mit dem konstruktiven Glasbau und er ist Profi in der dazu gehörenden Elektrotechnik. Er verleiht Flachglas den perfekten Kantenschliff, beschäftigt sich mit Glasmalerei, bearbeitet Gläser mit Säuren oder per Sandstrahlung, schleift Muster in die Glasoberfläche, stellt Glasbeschichtungen her und bringt diese auf und er kümmert sich um fast alles, was in der Innenarchitektur aus Glas ist: vom Spiegel über die gläserne Trennwand bis hin zu kunstvoll bearbeiteten Fenstern und Türen. Grundvoraussetzung: Eine ruhige Hand, zeichnerisches Talent und Kreativität. Die duale Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule dauert 3 Jahre. Vorausgesetzt wird mindestens ein Hauptschulabschluss. Der "Verfahrensmechaniker Glastechnik" Der Verfahrensmechaniker Glastechnik bedient Anlagen zum Glasschneiden sowie für die Formung, die Veredelung und die Bedruckung von Glas. Er versorgt unter anderem Rechner mit den für die Glasbearbeitung notwendigen Daten und kümmert sich um die Qualitätskontrolle. Die duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule dauert 3 Jahre. Vorausgesetzt werden handwerkliches Geschick, eine gute Beobachtungsgabe, Teamfähigkeit und Sorgfalt. Außerdem wichtig: Ein besonderes Interesse für Mathematik, Physik und Chemie sowie für technische Anlagen. Dazu gehören auch IT-Kenntnisse, die für die Bedienung von CNC gesteuerten Maschinen notwendig sind. Auch hier gilt: Mindestens ein Hauptschulabschluss sollte vorliegen. Wirtschaftsingenieur Glastechnik Ein Job für Aufsteiger: Der Wirtschaftsingenieur Glastechnik basiert auf einem 6 Semester dauernden, dualen Studiengang. Er ist eine optimale Chance für den Aufstieg. Der Bachelor-Studiengang bereitet die Studenten im Werk und an der Fachhochschule auf die spätere Tätigkeit in der Glasindustrie vor. Dazu zählen die Optimierung von Fertigungsanlagen sowie der Produktionssteuerung und der Produktionsüberwachung. Die eigenständige Durchführung von Projekten, die Konzeption und Entwicklung von kundenspezifischen Produktanforderungen, der technische Einkauf und die Materialwirtschaft runden das Berufsbild ab. Info: Nachfragen lohnt! Zum Beispiel bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur oder bei den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern. Hilfreich außerdem: Zeitungen, Ausbildungsmessen oder die Webseiten von Firmen. Auch eine allgemeine Stichwortsuche im Internet kann weiterhelfen. (BF/DS)
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