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Nachhaltigkeits-Stammtisch am 21. Januar 2020 Mit Nachhaltigkeits-Zertifikat Partnerbetrieb werden und ein Zeichen für den Umweltschutz setzen / Winterberg Touristik und Wirtschaft setzt als "Nachhaltiges Reiseziel" Projekte konsequent fort Nicht erst seit dem gescheiterten Klimagipfel in Madrid ist das Thema Nachhaltigkeit wieder täglich in den Schlagzeilen. Auch in den Büros der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH steht der Klimaschutz weit oben auf der Agenda. Nicht umsonst hat sich die WTW als erste Tourismus-Destination überhaupt in NRW von der Organisation TourCert Anfang 2019 zum "Nachhaltigen Reiseziel" zertifizieren lassen. Bereits damals hatte WTW-Geschäftsführer Michael Beckmann angekündigt, dass diese Zertifizierung erst der Anfang sein soll, um die Ferienregion Winterberg und Hallenberg so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Winterberger Winterdorf und Veranstaltungs GmbH zertifiziert Diesen Worten sind Taten gefolgt. Mittlerweile können sich Unternehmen und Veranstalter in Winterberg ebenfalls nach bestimmten Kriterien als Partnerbetriebe der WTW bei TourCert zertifizieren lassen und sich damit nachhaltig aufstellen. Bestes Beispiel ist das Winterberger Winterdorf, das bis zum 5. Januar jeden Tag Gäste und Einheimische auf den Winterberger Marktplatz einlud. Die Winterberger Veranstaltungs GmbH als Betreiberin und Veranstalterin des Winterdorfes hatte sich im Jahr 2019 zertifizieren lassen. Weitere Unternehmen und Veranstalter sollen in diesem Jahr folgen. "Wir freuen uns darüber, dass das Winterdorf die Kriterien unseres Leitfadens für nachhaltige Events umsetzt und so ein wichtiges Zeichen für die Ferienregion, aber auch für den Klimaschutz setzt", sagt Michael Beckmann. Dies sei auch ein wichtiges Signal an die Urlauber, Tagesgäste und die heimische Bevölkerung, "die vor dem Hintergrund des Klimaschutzes zum Glück immer genauer hinschauen, wo sie hinfahren und welche Veranstaltungen sie besuchen". WTW übernimmt Zertifizierungs-Kosten für 3 Betriebe im Jahr 2020 Genau deshalb hat die WTW einen konkreten Leitfaden für die Durchführung nachhaltiger Events entwickelt. "Dieser Leitfaden wird nach Möglichkeit auf alle Veranstaltungen zugeschnitten und kann bei der WTW angefordert werden für Veranstaltungen innerhalb der Ferienregion", sagt Projektmanagerin Paula Gernholt von der WTW. Es sei sehr erfreulich, dass die Anzahl der Partnerbetriebe der WTW bei TourCert steigt. Die Organisation TourCert vereint Experten aus Tourismus, Wissenschaft, Umwelt, Entwicklung und Politik, die weltweit Unternehmen und Urlaubs-Destinationen betreuen und sich so für einen verantwortungsvollen Tourismus unter dem Motto "Travel for Tomorrow" einsetzen. Wichtige Parameter sind laut den TourCert-Fachleuten dabei die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, Kundenorientierung, schonender Umgang mit Ressourcen, Barrierefreiheit und Angebote im Bereich der nachhaltigen Mobilität. Eine nachhaltige Urlaubs-Destination sei ein Gemeinschaftswerk, das vom partnerschaftlichen Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen und Betriebe lebe. Damit diese Entwicklung sich auch weiter fortsetzt, übernimmt die Winterberg Touristik und Wirtschaft im Jahr 2020 für drei Betriebe die Kosten für die Zertifizierung. "Interessierte Unternehmen und Veranstalter sollten sich zeitnah bei Paula Gernholt melden, die ersten drei Bewerber kommen zum Zug", so Michael Beckmann. Zu Erreichen ist die Projektmanagerin unter oder telefonisch unter 02981 925039. Darüber hinaus strebt die WTW auch eine nachhaltige Ausrichtung der Skigebiete gemeinsam mit den Unternehmen der Wintersport-Branche an. "Unser Ziel ist es, gemeinsam eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 zu erreichen", so Beckmann. Ein wichtiges Instrument zum Erreichen dieser ehrgeizigen Ziele ist der Nachhaltigkeits-Stammtisch, der von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen wird. Bereits am 21. Januar findet der nächste Stammtisch statt. "Wir wollen im Rahmen dieser Stammtische gemeinsam an nachhaltigen Projekten arbeiten, Ideen sammeln und uns austauschen", so Michael Beckmann und Paula Gernholt. Leitfaden geht ins Detail und gibt klare Hinweise Für alle Fragen rund um das Thema steht Paula Gernholt allen Interessierten gerne zur Verfügung unter 02981 925039 oder Auch der Leitfaden wird gerne zugeschickt bzw. per Mail versandt.
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Moderne Häuser - zufriedene Gäste Bilanz: Unternehmen in Winterberg investierten auch in 2019 wieder mehr als 13 Millionen Euro / Spürbar zufriedenere Gäste / Neue Freizeitangebote Der perfekte Urlaub ist untrennbar verbunden mit einer attraktiven Urlaubsregion, herzlicher Gastfreundschaft und einer Wohlfühl-Unterkunft. Sei es das Hotel, die Pension oder die Ferienwohnung, um den Ansprüchen der Gäste langfristig zu entsprechen, sind regelmäßige Investitionen unerlässlich. Die Zahlen der Winterberg Touristik und Wirtschaft (WTW) in den vergangenen Jahren belegen: Renovierte und modernisierte Häuser verzeichnen steigende Gästezahlen. Und das freut nicht nur die Hoteliers, sondern auch die WTW. "Um langfristig zufriedene Gäste zu haben, muss die Aufenthaltsqualität stetig verbessert werden. Dies wissen auch unsere Gastgeber und ich bin sehr froh und dankbar, dass auch in den vergangenen Monaten wieder kräftig investiert wurde", so WTW-Geschäftsführer Michael Beckmann. Rund 8 Millionen Euro haben alleine die Hoteliers in die Hand genommen, um die Qualität ihrer Häuser weiter zu verbessern. Hinzu kommen über 5 Millionen Investitionen der Freizeitanbieter in neue Sommer-Freizeitangebote bzw. die Verbesserung bestehender Freizeiteinrichtungen. Nicht erfasst in dieser Summe sind die Investitionen in den Skigebieten. Neuer Besitzer für ehemaliges Landhotel Büker in Silbach - Komplettrenovierung Die Investitionen reichen von neuen Teppichen bis zum Kauf und der Modernisierung eines kompletten Hotels. So geschehen in Silbach: Das ehemalige Landhotel Büker heißt jetzt Hotel Weigels Bergfreiheit. Thomas Weigel hat das Haus von Familie Büker gekauft und nach einer kurzen Renovierungszeit mit 19 Zimmern, Schwimmbad und Sauna wiedereröffnet. "Dies zeigt, dass unsere Ferienregion nicht nur für Gäste sehr attraktiv ist, sondern auch für Investoren und Hoteliers, die in ihre Zukunft investieren", so Michael Beckmann, der auch der Familie Büker für ihr Engagement in Silbach dankt. Nicht weit von Silbach entfernt, im Landal-Ferienpark, wurden zudem alle 90 Luxusunterkünfte erneuert. Neben neuen Kaffeemaschinen und Sonnenliegen/-schirmen wurde auch das Restaurant neu möbliert und das Farbkonzept wurde aufgefrischt. Auch in die Outdoor-Angebote wurde im Landal-Park investiert, um die Attraktivität der Ferienanlage insgesamt zu steigern. Energieeinsparung und Nachhaltigkeit liegen im Fokus Insgesamt stehen die Steigerung des Komforts und eine verbesserte Nachhaltigkeit auf der Agenda der Hoteliers und der Betreiber von Freizeiteinrichtungen. Beim Landhotel Grimmeblick in Elkeringhausen liegt der Fokus auf Energieeinsparung. Es wurde in die Klimatechnik investiert, neue Maschinen für die Küche und die Wäscherei wurden angeschafft, Niedrig-Effizienz-Pumpen installiert und neue Wärmepumpentrockner gekauft. Auch das Central Hotel in Winterberg hat eine neue Heizungsanlage. Außerdem wurde hier die Außenanlage renoviert. Das Hotel Mühlengrund in Züschen hat den Lounge-Bereich und das Treppenhaus auf modernsten Stand gebracht, einige Zimmer renoviert und zum Teil die Bäder erneuert. Im Hotel Clemens in Altastenberg erfreuen sich die Gäste an einem renovierten Schwimmbad und Saunabereich. Ebenfalls Zimmer renoviert haben das Altstadthotel Winterberg und das Hotel Nuhnetal. Hier wurde auch der Thekenbereich saniert. Die Werterhaltung der bestehenden Häuser sowie der Infrastruktur stand zudem im Hapimag Resort Winterberg am Dumel auf der Agenda. Im Winterberger Filmtheater wurde ebenfalls noch einmal kräftig investiert, um auch im zweiten Saal von der Bestuhlung bis zur Leinwand alles auf Vordermann zu bringen. Seit gut zwei Jahren laufen die Sanierungsmaßnahmen im Dorint. So wurden z. B. die Zimmer komplett renoviert und die Außenanlage modernisiert. Investitionen in rasante Abfahrten Im Bereich der Freizeiteinrichtungen gibt es ebenfalls einige Investitionen. Auf dem Erlebnisberg Kappe gibt es nicht nur eine neue Flyline - eine 1000 Meter lange Seilrutsche - sondern seit Ende Juli auch eine neue Jumpline im Bikepark. Im Hostel des Erlebnisbergs wird auch an die Nachhaltigkeit gedacht. Hier wurde eine neue, ökologische Heizungsanlage eingebaut. Das Skiliftkarussell ist um zwei Sommerattraktionen reicher geworden. Mit dem Schanzenwirbel und dem Herrloh-Blitz gibt es zwei neue Sommerrodelbahnen. "Stillstand wäre Rückschritt. Es ist erfreulich, dass nicht nur in Komfort und Infrastruktur investiert wird, sondern auch in die Nachhaltigkeit und Energieeinsparung. Als zertifiziertes, nachhaltiges Reiseziel steht dieses Thema für Winterberg weit oben auf der Prioritätenliste", erklärt Michael Beckmann. Darüber hinaus habe die Investitions-Bereitschaft auch positive Auswirkungen auf das heimische Handwerk. "Mit jedem Euro wird hier ein Wirtschaftskreislauf in Gang gesetzt, der sich in allen Branchen unserer Region langfristig bemerkbar macht, sowie die Wertschöpfung bei jedem einzelnen Gast spürbar steigert", so Beckmann weiter, der den Unternehmen für deren Engagement und Investitionsbereitschaft dankt. Der Trend ist unverkennbar: Seit Jahren steigen die Investitionen in der Tourismus-Branche insgesamt. Davon profitieren auch andere Branchen wie das Handwerk, der Einzelhandel sowie die Dienstleister im Bereich Neue Medien. Nicht zu vergessen die Stadtfinanzen, schließlich sind aufgrund der positiven Entwicklungen unter anderem im Tourismus zum Beispiel die Gewerbesteuereinnahmen auch 2018 wieder gestiegen. "Zudem können wir auch bei den Einkommenssteueranteilen die positive Tendenz der letzten Jahre ablesen. Schließlich ist durch die Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und einem gesteigerten Einkommen auch dieser kommunale Finanzierungsanteil gestiegen. Gleiches gilt für die Anteile an der Umsatzsteuer, die der Stadt Winterberg zufließen", erklärt Michael Beckmann abschließend.
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