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Wo liegt das geheimnisvolle Höckeringhausen?

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Wo liegt das geheimnisvolle Höckeringhausen?

Neue Stele informiert über Lage und Geschichte der Ortswüstung im Tal der Berkmecke

Eine Gruppe aus Mitgliedern der SGV Abteilung Züschen, des Heimat- Verkehrsvereins Züschen, des Heimat- und Geschichtsvereins Winterberg, des Fördervereins der Borgs Scheune, interessierten Mitbürgern und Gästen wanderte unter der Leitung von Ortsheimatpfleger Walter Peis von Borgs Scheune zum Wüstungsort Höckeringhausen nahe Züschen. Unterwegs und am Zielort berichtete Walter Peis über die Entstehung und den Fall der Wüstungsorte und wies die Wandergruppe auf landschaftlich und historische Merkmale am Wegesrand hin.

Der Weg führte die Wanderer vorbei an der Kranebuche und entlang der Winters Seite zum Biotop des ehemaligen Silbersees. Hier im Einmündungsbereich der Täler "Strackengrund" und "Flachengrund" liegt der Wüstungsort Höckeringhausen auch Hukirdinchusen genannt. Eine neue errichtete Stele am Rand der Wanderwegkreuzung in Blickrichtung Landstraße zwischen Züschen und Mollseifen informiert über die Lage und Geschickte der Ortswüstung. "Die Anfänge der Siedlung datieren im Zeitraum der Sachseneinfälle, gegen Ende des 7. Jahrhunderts. Bei mehrjährigen Begehungen und Bodeneingriffen wurden Zeugnisse wie zum Beispiel eine Wandscherbe aus dem 12. - 13. /14. Jahrhundert der Besiedlung gefunden.

Im Spätmittelalter wurde die aus mindestens fünf Höfen bestehende Siedlung aufgegeben und die noch verbliebenen Bewohner siedelten nach Züschen um. Noch heute sind in den Wiesen die Spuren des einstigen Ortes erkennbar: So zum Beispiel eine "Wohn"podium und Bewuchsmerkmale, die auf einen Gebäudestandort beziehungsweise eine sich dicht unter der Bodenfläche befindliche Fundamentierung verweisen." Info-Stele Hukirdinchusen

Am Zwischenziel bei Höckeringhausen erfreute sich die Wandergruppe an Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken. In gemütlicher Runde und bei bestem Wanderwetter wurde eine ausgiebige Kaffeepause gehalten. Nach der Pause übernahm der SGV Vorsitzende Wolfgang Völlmecke den Wanderstab und führte die Gruppe über den Bredengrund und die Helle zurück nach Züschen.

Der Förderverein dankt allen Wanderern und den verantwortlichen Vereinsvorständen für die Teilnahme an der Wanderung und allen Helfern für die Unterstützung bei der Errichtung der Info-Stele.

Ort
Veröffentlicht
12. Juli 2019, 04:51
Autor
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