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Top-Nachwuchs 2019

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Top-Nachwuchs 2019

Erneut haben sechs Kommunen ihre Unternehmen und Schüler eingeladen, sich über die beruflichen Perspektiven und Wünsche auszutauschen. Als die Bürgermeister Eickler, Grosche, Kronauge, Fischer, Hülsenbeck und der Beigeordnete Huxoll das Oversum in Winterberg betraten, kamen mit ihnen die ersten 100 Schülerinnen und Schüler, die sich bei den 52 ausstellenden Unternehmen und Institutionen über mögliche Berufswege informieren wollten. Dieses interkommunale Projekt ist nun schon in die 8 Runde gegangen. Während im Jahr 2012 ein vergleichbares Angebot noch nicht bestand, gibt es heute mehrfache Möglichkeiten der Zusammenkunft für Unternehmen und interessierte Schüler. "Wir haben in den 8 Jahren einen starken Wandel erkennen können. Früher haben die jungen Menschen zig Bewerbungen losgeschickt und gehofft, von dem einen oder anderen Unternehmen eingeladen zu werden. Heute ist es vermehrt so, dass sich die Unternehmen bei den Schülern bewerben", beobachtet Bürgermeister Werner Eickler von der gastgebenden Stadt Winterberg die aktuelle Situation. Sein Olsberger Kollege Wolfgang Fischer weiß zu berichten, dass er schon mehrere Rückkehrer kennen gelernt hat, die wieder zurück in ihre Heimat gezogen sind: "Bei der Jobsuche haben sich einige an diese Nachwuchsmesse erinnert und sich an Unternehmen gewandt, die auch heute hier vertreten sind. Sie haben dort auch ihre berufliche Heimat wiedergefunden", so sein positives Fazit. Klaus Hülsenbeck, Bürgermeister in Marsberg, schätzt die Nachwuchsmesse vor allen, weil die gesamte Region mit ihrem breiten Berufsangebot vertreten ist. "Warum sollte ein Winterberger nicht bei einem unserer Weltmarktführer, die wir im Altkreis haben, seine berufliche Erfüllung finden. Der Austausch in dieser Form ist einfach klasse und hat viel Mehrwert", stellte der Gastgeber der 9. Nachwuchsmesse im kommenden Jahr fest.

Die Motivation der Unternehmen, die zum Teil seit der ersten Stunde mit dabei sind, ist klar definiert: "Wir wollen unsere Möglichkeiten im Betrieb darstellen und uns als attraktiver Arbeitgeber in unserer Heimat empfehlen", so die Devise. Die Professionalität hat dabei in den letzten Jahren stetig zugenommen. Bunte, ansprechende Stände, gespickt mit Technik und besetzt mit motivierten Personalern, zum Teil auch in Begleitung der eigenen Auszubildenden locken die jungen Interessierten an. Einige schlendern entscheidungssuchend durch die Gänge, andere haben sich bereits im Vorfeld Unternehmen ausgesucht, bei denen sie ihre Fragen loswerden können. Kleine Mitbringsel mit Unternehmenslogo dürfen an vielen Ständen nicht fehlen, schließlich soll der gute Eindruck bis zu Hause reichen. Nach drei Durchläufen zu 90 Minuten mit 300 Schülerinnen und Schülern der Gymnasien Winterberg, Brilon und Marsberg sowie der Berufskollegs Olsberg und Brilon zogen die Unternehmensvertreter ein positives Fazit. Es seien etliche Kontakte hergestellt worden und viele intensive und ernsthafte Gespräche geführt worden. Ob am Ende ein Betriebspraktikum oder sogar ein Ausbildungsvertrag dabei herauskommt, bleibt an diesem Tag offen. Ein wichtiger Beitrag, sich in die Köpfe der jungen Menschen zu bringen, ist aber gleistet worden.

Die beiden Organisatoren, Wirtschaftsförderer Winfried Borgmann aus Winterberg und sein Briloner Kollege Oliver Dülme zeigen sich ebenfalls zufrieden: "Die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und mit den Unternehmen war wieder einmal hervorragend. Wir haben erneut einen wichtigen Impuls für die Fachkräftewerbung gesetzt und werden die weiteren Schritte der Abiturienten unter anderem durch das Projekt "Heimvorteil HSK" begleiten", erklärt Borgmann. Mit diesem kreisweiten Projekt sollen vor allem Rückkehrwillige, die die Heimat z.B. für ein Studium verlassen haben, über den heimischen Arbeitsmarkt auf dem Laufenden gehalten werden. So oder so halten die Kommunen also ein beachtliches Angebot für junge Berufseinsteiger und Berufsrückkehrende parat.

Ort
Veröffentlicht
12. Juli 2019, 04:54
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