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Sternwanderung und Einweihung

der neuen Wanderschutzhütte am Franzosenkreuz

Zur Bergmesse am Franzosenkreuz, mit Pfarrer Norbert Lipinski, die von der Musikapelle und dem Gemischen Chor Züschen musikalisch mitgestaltet wurde, hatten sich zahlreiche Wanderer aus Züschen und den Nachbargemeinden eingefunden. Wegen der unsicheren Wetterlage hatten Mitgliedern des Verkehrs- und Heimatvereins und der Freiwilligen Feuerwehr vorsorglich Großzelte aufgestellt, die den Gottesdienstteilnehmern vor dem plötzlich einsetzenden Starkregen wirksamen Schutz boten.

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Ortsvorsteher Edmund Tielke die Ortsvorsteher der Anrainergemeinden aus Winterberg, Hesborn und Liesen sowie alle SGV-Gruppen und Wanderer, die sich trotz der unsicheren Wetterlage schon früh auf den Weg gemacht hatten. Namentlich begrüßte er den Geschäftsführer des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge Detlef Lins und den Vertreter der Stadt Winterberg Aloys Schnorbus sowie den Touristikchef Michael Beckmann. Im Namen der Dorfgemeinschaft Züschen dankte er dem Pastor Norbert Lipinski und seinen pastoralen Mitarbeiterinnen und -Mittarbeitern für die Messfeier, den Musikanten des Musikvereins und den Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chores für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes sowie den Böllerschützen aus Hesborn und Züschen für ihre Salutschüsse unmittelbar nach dem Gottesdienst und allen Akteuren der Dorfgemeinschaft für ihre ehrenamtlichen Einsätze, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich sei.

Ortsheimatpfleger Walter Peis erinnerte, bei seiner Begrüßung, an die Bedeutung der neuen Schutzhütte für den Wandertourismus als auch an den historischen Ort auf der alten „Land- und Königsstraße", wo man am Ende der mittelalterlichen „Gränzerzüge - bei dem Kreuz auf dem „ Lägerstein" mit all den Anrainern, zum abschließenden Schnademahl zusammen traf, wo bei einem Gläschen Bier getrommelt und geschossen wurde. Peis rief dazu auf, diesen aus der historischen Vergangenheit entstandenen Grenzpunkt beim Franzosenkreuz und den unlängst vom Heimat- und Geschichtsverein Winterberg aufgestellten Grenzstein respektvoll zu erhalten.

Nach der Segnung der Schutzhütte unterstrich auch Tourismuschef Michael Beckmann, in seiner kurzen Ansprache, die Notwendigkeit und Bedeutung dieses Ortes für den Tourismus für die Region. Er dankte dem Naturpark Sauerland-Rothaargebirge für die neue Hütte, als auch der Stadt Winterberg für den zur Verfügung gestellten Standort und die Herrichtung durch den Stadtforst. Insbesondere würdigte er die Initiative und das ehrenamtliche Engagement der Züschener- und Winterberger Vereine, die sich für die Wiederherstellung eingesetzt haben.

Der Sprecher des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge Detlef Lins brachte seine Freude über das Erreichte zum Ausdruck. Er versprach sich auch weiterhin für den Erhalt der Hütte einzusetzen und gegebenenfalls den Naturpark an der Erneuerung des Kreuzes, finanziell zu beteiligen.

Pfarrer Norbert Lipinski segnete die neue Wanderschutzhütte und empfahl die hier schutzsuchenden Wanderer dem Schutz Gottes.

Ortsvorsteher Edmund Tielke bringt in Gegenwart der jeweiligen Vertreter neue Hinweisschilder zu den Anrainerorten an.

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Veröffentlicht
28. Juli 2017, 00:00
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