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Grußwort der Bürgermeisterin Alexandra Gauß

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Grußwort der Bürgermeisterin Alexandra Gauß

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Unser schönes Windeck wird 50. Wie bei Menschen auch, sind Jubiläen ein guter Zeitpunkt um sich darauf zu besinnen, was uns als Gemeinwesen ausmacht. Als ein nicht immer geliebtes Kind der kommunalen Gebietsreform hatte unsere Gemeinde keinen leichten Start. Die drei Altgemeinden Dattenfeld, Herchen und Rosbach waren es gewohnt, ihre Geschicke selbst zu lenken. Jetzt mussten sie sich als eine Gemeinde verstehen und funktionieren. Auch heute sind unsere mehr als 60 Ortsteile manchmal eine Herausforderung, bereichern uns aber mindestens genauso mit ihrer Vielfalt.

In Windeck begegnen sich Westerwald, Bergisches Land, Siegerland und Rheinland mit ihren eigenen Menschen und Typen. Das macht alle Windeckerinnen und Windecker zu einer besonderen Mischung und damit unsere ganze Kommune zu etwas Besonderem. Das erleben wir in unseren vielen Vereinen, Festen und dem starken ehrenamtlichen Einsatz, der mich immer wieder begeistert und für den ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken möchte.

Auch nach 50 Jahren identifizieren wir uns zuerst mit unserem Ortsteil und dann erst mit "Windeck". Das ist auch gut so, denn Vielfalt und lokale Bindung sind ein Zeichen für ein lebendiges Gemeinwesen. Um die Chancen nutzen zu können, die sich aus unserer schönen Landschaft und der guten Anbindung an den Großraum Köln/Bonn ergeben, müssen wir aber über die "Kirchtürme" hinausblicken. Nur als Gesamtgemeinde schaffen wir es, die Ortsteile zu stärken und lebenswert zu erhalten. Gemeinsames Denken und Handeln darf nicht durch "Kirchturmspolitik" ausgebremst werden.

Der demographische Wandel und die Erneuerung unserer Infrastruktur erfordern ein verändertes Verständnis von Gestaltung und Planung. Der geringen finanziellen Mittel und personellen Ausstattung zum Trotz geht die Gemeindeverwaltung diese Herausforderungen an - intern wie extern. Gerade das enorme bürgerschaftliche Engagement ist dabei Vorbild und Taktgeber zugleich. Wir kümmern uns: Die Bürgervereine um den jeweiligen Ort, die Fördervereine um die Schulen, die Kirchen, Sport- und Kulturvereine um Lebensqualität, Geselligkeit und Mitmenschlichkeit.

Als Gemeinschaft sind wir auf einem guten Weg unsere vielen Teile zu einem starken Ganzen und einer gemeinsamen Heimat zu entwickeln. Ich freue mich drauf - es ist Zeit für Optimisten.

Ort
Veröffentlicht
20. September 2019, 04:55
Autor
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