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Die Universität Bonn in der NS-Zeit

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Die Universität Bonn in der NS-Zeit

Vortrag mit dem Historiker Ralf Forsbach im Rahmen der Veranstaltungsreihe 2019 der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"

Rhein-Sieg-Kreis (hei). Zu einem Vortrag über die Universität Bonn in der NS-Zeit lädt die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg", Bergstraße 9, 51570 Windeck-Rosbach, am Sonntag, 17. November, von 14.45 bis 16.15 Uhr, ein; der Eintritt ist kostenfrei.

In der nun 201 Jahre währenden Geschichte der Universität Bonn stellt die braune Zeit von 1933 bis 1945 das dunkelste Kapitel dar. Trotz durchaus vorhandener Opposition gegen das NS-Regime setzten sich die neuen Machthaber durch. Die Universität wurde Ort von Unrecht und Verbrechen.

Der an den Universitäten Köln und Münster lehrende Historiker und Medizinhistoriker Ralf Forsbach beschreibt die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Zu diesem Themenkomplex zählen unter anderem mutiger Widerstand, vor allem aber Anpassung und die Durchführung von Unrecht wie die Vertreibung jüdischer Professoren, Doktorgradentziehungen aus "rassischen" und politischen Gründen, Zwangsarbeit, Zwangssterilisation und "Euthanasie".

Der Referent PD Dr. Ralf Forsbach begleitet als Leiter des wissenschaftlichen Beirats das im Auftrag des Rhein-Sieg-Kreises durchgeführte Forschungsprojekt des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) zur Erforschung und Dokumentation der NS-Medizinverbrechen auf dem Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises.

Ort
Veröffentlicht
08. November 2019, 07:53
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