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Nortorf - Schlechtes Vorbild - Frau überquert geschlossenen Bahnübergang trotz wartender Kinder

(ots) - Ende letzten Jahres hatte die Bundespolizei mehrfach auf die Gefahren am Bahnübergang in Nortorf hingewiesen. In mehreren Fällen hatten Personen die geschlossenen Halbschranken und das Rotlicht missachtet und den Bahnübergang überquert.

Gestern Morgen gegen 08.15 Uhr überquerte eine junge Frau erneut trotz geschlossener Halbschranken und Rotlicht den Bahnübergang in Nortorf. Die Frau wollte den abfahrbereiten Zug in Richtung Neumünster erwischen. Am Bahnübergang standen einige wartende Kinder, die dieses lebensgefährliche Fehlverhalten der Frau mitbekamen. Die Frau war sich über ihre Vorbildfunktion offensichtlich nicht im Klaren.

Der Lokführer des abfahrbereiten Zuges alarmierte die Bundespolizei, die auch bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neumünster die Frau in Empfang nahm.

Nach eingehender Belehrung über ihr lebensgefährliches Fehlverhalten und ihre Vorbildfunktion zeigte sich die 18-Jährtige einsichtig. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Diese wird die Frau nun 350,- Euro kosten sowie vier Punkte in Flensburg einbringen.

Die Bundespolizei weist nochmals auf die Lebensgefahr hin, die am Bahnübergang vorhanden ist. Überschreiten sie niemals den Bahnübergang, wenn die Schranken geschlossen sind und das Rotlicht leuchtet. Seien sie sich ihrer Vorbildfunktion gegenüber Kindern bewusst. Schienenfahrzeuge haben am Bahnübergang stets Vorrang. Güterzüge stehen nicht im Fahrplan.

Ort
Veröffentlicht
07. Februar 2013, 10:29
Autor
Rautenberg Media Redaktion