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(ots) /- wilhelmshaven. Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland führten in den letzten Tagen im Stadtgebiet gezielte Verkehrskontrollen und legten den Fokus auf bauartbedingte Veränderungen. Im Rahmen der Kontrollen stellten die Beamten diverse Mängel durch Bauartveränderungen an den Fahrzeugen fest, so dass beide hochwertigen Pkw aus dem Verkehr gezogen wurden. "Bauartveränderungen führen in der Regel zum Erlöschen der Betriebserlaubnis" erklärt Tim Bachem, Sachbearbeiter in der Verfügungseinheit. Bei diesen Kontrollen werden die Fahrzeuge sehr genau in Augenschein genommen: "Um wirklich alles zu sehen, muss man dann auch schon mal unter den Pkw krabbeln." Bei der Kontrolle eines Mercedes SUV stellten die Beamten fest, dass der Halter des Pkw einfach ein Teil aus seiner Abgasanlage herausgeschweißt hatte. "Es wurde ein sogenannter Bypass mit einer Klappensteuerung wieder eingebaut, wodurch der Pkw erheblich lauter wird" erklärt Bachem (s. FOTO). Außerdem wurden die vorderen Seitenscheiben und Scheinwerfer, sowie die Rückscheinwerfer foliiert, so dass der Pkw einem Gutachter vorgeführt und die Weiterfahrt untersagt wurde. Der ebenfalls kontrollierte Jeep wurde mit der falschen Bereifung gefahren (s. FOTO). An dem Fahrzeug waren Reifen montiert, die nicht eingetragen waren. Hierdurch war es schon zu Beschädigungen an den Laufflächen der Reifen gekommen, so dass auch diesem Fahrzeugführer die Weiterfahrt wurde. "Wir warnen ausdrücklich davor, Pkw mit Bauartveränderungen im Straßenverkehr zu führen" appelliert Bachem im Hinblick auf die Verkehrssicherheit an die Vernunft der Fahrzeughalter, die ein Bußgeldverfahren in Höhe von 135 Euro erwartet. Außerdem muss der Betroffene auch die Kosten für das Abschleppen und die Untersuchung beim TÜV tragen. Die zuständige Zulassungsstelle erhält ebenfalls von dem Vorfall Kenntnis und der Pkw muss wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut werden - wenn nicht, erfolgt die Abmeldung des Pkw.
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(ots) /- sande und schortens. In der Nacht zum Mittwoch, 22.08.2018, wurde gegen 03:55 Uhr im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Hauptstraße, eine 51-jährige Fahrzeugführerin angehalten. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft der Frau feststellen. Ein anschließend freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,27 Promille und bestätigte den Anfangsverdacht der Beamten. Im Anschluss wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutentnahme veranlasst und gegen die 51-Jährige ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Gegen 03:15 Uhr wurde ein 39-jähriger Verkehrsteilnehmer mit einem Pkw Renault Twingo auf der Jeverschen Straße in Schortens kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann keine erforderliche Fahrerlaubnis vorweisen konnte; der ausländische Führerschein war 'abgelaufen' und hatte keine Gültigkeit, um in Deutschland ein Kraftfahrzeug fahren zu dürfen. Die Beamten untersagten dem 39-Jährigen die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ein. Des Weiteren wird sich die 34-jährige Fahrzeughalterin des Pkw verantworten müssen, da sie es zuließ, dass jemand ihr Fahrzeug führte, ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Am späten Dienstagabend, 21.08.2018, kontrollierten die Beamten auf der Hauptstraße in Sande gegen 23:30 Uhr einen 48-jährigen Mann und stellten bei der der Kontrolle heraus, dass auch dieser Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auch hier leiteten die Beamten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ein.
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