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(ots) /- Brummis im Blick - unter diesem Motto kontrollieren Polizeibeamte der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland ab dem Donnerstagmorgen, 12.09.2019, auf der B 210 den Fahrzeugverkehr. "Dabei haben wir insbesondere den Schwerlastverkehr im Blick" erklärt Tim Bachem, Sachbearbeiter der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. An der eingerichteten Kontrollstelle werden die Fahrzeuge noch bis zum Abend genau unter die Lupe genommen (FOTO). Bis zum Mittag kontrollierten die Beamten an der B 210 rund 70 Lastkraftwagen. "Bei fast jedem kontrollierten Lkw konnten wir Verstöße unterschiedlichster Couleur feststellen" so Bachem. Bei einigen Lkw lagen sogar mehrere Verstöße gleichzeitig vor. "Dieses ist z.B. der Fall, wenn der Fahrer sich zum Beispiel nicht an die Beachtung seiner Pausen hält, die Ladung nicht gesichert ist und der Lkw dann auch noch in einem sehr schlechten technischen Zustand ist". Bis zum Mittag leiteten die Beamten mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Überladung, mangelnder Ladungssicherung, Verstoß gegen sie Sozialvorschriften (keine Ruhepausen eingehalten), wegen schlechter technischer Ausrüstung ein usw. "In einem Fall waren die Reifen derartig abgefahren, dass wir an der Außenseite des Reifens Risse erkannten und bis zur Karkasse schauen konnten". In zwei Fällen wurde noch an Ort und Stelle die Weiterfahrt untersagt, da in beiden Fällen derartige Mängel vorlagen, die keine sichere Teilnahme mehr am Straßenverkehr bedeutet hätte. Das zweite Foto zeigt die Überladung einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Anhänger aus dem Bereich Wittmund. "Das Wiegen ergab ein Gewicht von 46 Tonnen, somit sechs Tonnen zu schwer, außerdem ist der Fahrer ohne Genehmigung gefahren" betont Bachem. "Die Folge war die Untersagung der Weiterfahrt!" Nach der geforderten Umladung konnte die Fahrt allerdings dann fortgesetzt werden. Die Kontrollen werden noch bis in die späten Abendstunden im gesamten Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland fortgesetzt - die Gesamtergebnisse gibt es am Freitag. Ein weiterer Aspekt waren die parallel durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen: Alleine in den vier Kontrollstunden von 08 - 12 Uhr konnten die Beamten 89 Verstöße feststellen. "Dazu messen wir sowohl mit stationären Messgeräten, als auch mit der altbewährten Laserpistole" erklärt Bachem. "In zwei Fällen erwartet die Fahrer ein Fahrverbot von mindestens einem Monat". Weitere Impressionen und einige Kernbotschaften finden Sie auch auf dem Twitter-Account unter https://twitter.com/PolizeiWHVFRI unter #sichermobilleben und #sicherfuerdich
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(ots) /- Am Montag, 09.09.2019, führten Polizeibeamtinnen und -beamte im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland eine großangelegte Verkehrskontrollaktion durch. Wie bereits berichtet, war Schwerpunkt dieser zeitgleich in Jever, Varel und Wilhelmshaven stattfindenden Kontrollen die Erkennung von Fahrten unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol im Straßenverkehr. Die Einsatzkräfte der Inspektion wurden von der Drogenkontrollgruppe, den Diensthundeführerinnen und -führern aus Oldenburg und vom Hauptzollamt Wilhelmshaven unterstützt, so dass für die Alkohol- und Drogenerkennung im Straßenverkehr 35 Kräfte im Einsatz waren. Koordinator dieser Kontrollaktion war Polizeikommissar Christian Conring, der die Bedeutung und die Auswahl eines Montages erklärt: "Dauer und Wirkung der berauschenden Mittel wird gerade durch viele junge Fahrzeugführer unterschätzt. Viele Heranwachsende denken, dass sie z.B. nach dem Konsum von Cannabis am Samstagabend bereits am Montag wieder fahren dürfen!" Aus diesem Grunde fand die großangelegte Kontrollaktion auch zu Beginn der Woche statt: "Fälschlicherweise wird davon ausgegangen, dass der Wirkstoff nach wenigen Stunden abgebaut ist. Dieser und damit auch die Beeinflussung halten jedoch teilweise über mehrere Tage hinweg an" warnt Conring und ergänzt, dass durch die Aktion eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erreicht werden soll!" Als sog. Risikogruppe gelten die Fahrerinnen und Fahrer in einem Alter von 18 - etwa 30 Jahren. Conring betont, dass bei der Aktion nicht die Sanktionen im Vordergrund standen, sondern man im Idealfall in den Gesprächen eine bewusste Gedankens- und Verhaltensänderung erzielt. "Die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer waren überwiegend positiv und es kam zu keinen negativen Vorfällen, wenngleich die Ergebnisse die Wichtigkeit dieser Kontrollen deutlich machen. Die Einsatzkräfte haben jedes Fahrzeug, das sich der Kontrollstellen näherte unter die Lupe genommen! Und so bemerkten die Beamten nicht nur erste Anzeichen für einen möglichen Drogenkonsum, sondern fanden auch Betäubungsmittel (in drei Fällen Kleinstmengen THC) und ein Einhandmesser. Hier das Resümee: In Wilhelmshaven wurden sechs Ermittlungsverfahren wegen Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel (5 Fälle THC und ein Fall Amphetamin) eingeleitet. Die Fahrzeugführer waren alle männlich und in einem Alter von 18 - 37 Jahren. Hinzu kamen drei Tuningfeststellungen. In Jever stellten die Kontrollbeamten ebenfalls drei Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel fest (2 Fälle THC, ein Fall Amphetamin). Fahrzeugführer waren auch dort männlich in einem Alter von 24 - 32 Jahren. Zusätzlich wurde das Führen eines Einhandmessers festgestellt, so dass ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. In Varel stellten die Beamten bei einem 32-jährigen Fahrzeugführer das Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel fest. "Die Kontrollaktion zeigt, wie wichtig die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei ist", bilanzierte Polizeikommissar Conring. "Jeder einzelne Verstoß stellt die Fahrtauglichkeit und Geeignetheit ein Fahrzeug zu führen in Frage", warnt Conring. Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland weist daraufhin, dass bei jedem Verstoß, Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel, neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige, die 500 Euro zur Folge hat, auf die Verantwortlichen weitere Kosten für den Transport und die Blutentnahme hinzukommen. Bei jedem festgestellten und nachgewiesenen Konsum von Betäubungsmitteln wird außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Ein Prozedere, das für die Fahrzeugführer äußerst kostspielig wird - von den damit verbundenen Gefahren für den Straßenverkehr mal ganz abgesehen! Weitere Impressionen finden Sie auf unserem Twitter-Account https://twitter.com/PolizeiWHVFRI
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