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(ots) /- Am Montag, 09.09.2019, führten Polizeibeamtinnen und -beamte im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland eine großangelegte Verkehrskontrollaktion durch. Wie bereits berichtet, war Schwerpunkt dieser zeitgleich in Jever, Varel und Wilhelmshaven stattfindenden Kontrollen die Erkennung von Fahrten unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol im Straßenverkehr. Die Einsatzkräfte der Inspektion wurden von der Drogenkontrollgruppe, den Diensthundeführerinnen und -führern aus Oldenburg und vom Hauptzollamt Wilhelmshaven unterstützt, so dass für die Alkohol- und Drogenerkennung im Straßenverkehr 35 Kräfte im Einsatz waren. Koordinator dieser Kontrollaktion war Polizeikommissar Christian Conring, der die Bedeutung und die Auswahl eines Montages erklärt: "Dauer und Wirkung der berauschenden Mittel wird gerade durch viele junge Fahrzeugführer unterschätzt. Viele Heranwachsende denken, dass sie z.B. nach dem Konsum von Cannabis am Samstagabend bereits am Montag wieder fahren dürfen!" Aus diesem Grunde fand die großangelegte Kontrollaktion auch zu Beginn der Woche statt: "Fälschlicherweise wird davon ausgegangen, dass der Wirkstoff nach wenigen Stunden abgebaut ist. Dieser und damit auch die Beeinflussung halten jedoch teilweise über mehrere Tage hinweg an" warnt Conring und ergänzt, dass durch die Aktion eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erreicht werden soll!" Als sog. Risikogruppe gelten die Fahrerinnen und Fahrer in einem Alter von 18 - etwa 30 Jahren. Conring betont, dass bei der Aktion nicht die Sanktionen im Vordergrund standen, sondern man im Idealfall in den Gesprächen eine bewusste Gedankens- und Verhaltensänderung erzielt. "Die Reaktionen der Verkehrsteilnehmer waren überwiegend positiv und es kam zu keinen negativen Vorfällen, wenngleich die Ergebnisse die Wichtigkeit dieser Kontrollen deutlich machen. Die Einsatzkräfte haben jedes Fahrzeug, das sich der Kontrollstellen näherte unter die Lupe genommen! Und so bemerkten die Beamten nicht nur erste Anzeichen für einen möglichen Drogenkonsum, sondern fanden auch Betäubungsmittel (in drei Fällen Kleinstmengen THC) und ein Einhandmesser. Hier das Resümee: In Wilhelmshaven wurden sechs Ermittlungsverfahren wegen Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel (5 Fälle THC und ein Fall Amphetamin) eingeleitet. Die Fahrzeugführer waren alle männlich und in einem Alter von 18 - 37 Jahren. Hinzu kamen drei Tuningfeststellungen. In Jever stellten die Kontrollbeamten ebenfalls drei Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel fest (2 Fälle THC, ein Fall Amphetamin). Fahrzeugführer waren auch dort männlich in einem Alter von 24 - 32 Jahren. Zusätzlich wurde das Führen eines Einhandmessers festgestellt, so dass ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. In Varel stellten die Beamten bei einem 32-jährigen Fahrzeugführer das Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel fest. "Die Kontrollaktion zeigt, wie wichtig die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei ist", bilanzierte Polizeikommissar Conring. "Jeder einzelne Verstoß stellt die Fahrtauglichkeit und Geeignetheit ein Fahrzeug zu führen in Frage", warnt Conring. Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland weist daraufhin, dass bei jedem Verstoß, Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel, neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige, die 500 Euro zur Folge hat, auf die Verantwortlichen weitere Kosten für den Transport und die Blutentnahme hinzukommen. Bei jedem festgestellten und nachgewiesenen Konsum von Betäubungsmitteln wird außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Ein Prozedere, das für die Fahrzeugführer äußerst kostspielig wird - von den damit verbundenen Gefahren für den Straßenverkehr mal ganz abgesehen! Weitere Impressionen finden Sie auf unserem Twitter-Account https://twitter.com/PolizeiWHVFRI
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(ots) /- Am heutigen Montag, 09.09.2019, führten Polizeibeamtinnen und -beamte im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland eine großangelegte Verkehrskontrollaktion durch. Schwerpunkt dieser zeitgleich in Jever, Varel und Wilhelmshaven stattfindenden Kontrollen war die Erkennung von Fahrten unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol im Straßenverkehr. Die Einsatzkräfte der Inspektion wurden von der Drogenkontrollgruppe, den Diensthundeführerinnen und -führern aus Oldenburg und vom Hauptzollamt Wilhelmshaven unterstützt, so dass für die Alkohol- und Drogenerkennung im Straßenverkehr 35 Kräfte im Einsatz waren. "Zur Feststellung einer drogenbedingten Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit bedarf es einer besonderen Beschulung" erklärt Polizeikommissar Christian Conring, Koordinator der heutigen Kontrollaktion. "Wir haben uns ganz bewusst für einen Montag und auch für den Tag entschieden" erläutert Conring. Dauer und Wirkung der berauschenden Mittel wird gerade durch viele junge Fahrzeugführer unterschätzt wird. Häufig wird fälschlicherweise davon ausgegangen, dass der Wirkstoff nach wenigen Stunden abgebaut ist. "Der Wirkstoff und die Beeinflussung halten jedoch teilweise über mehrere Tage hinweg an" so Conring. "Viele Heranwachsende unterschätzen diesen Umstand zumeist und denken, dass sie z.B. nach dem Konsum von Cannabis am Samstagabend bereits am Montag wieder fahren dürfen!" Vor dieser Fehlinterpretation warnt die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland ausdrücklich, so dass diese großangelegte Aktion auch bewusst an einem Montag durchgeführt wurde. "Wir wollen eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und insbesondere bei den Fahrzeugführern erzielen", erläutert Conring und betont, dass hier nicht die Sanktionen im Vordergrund stehen: "Im Idealfall können wir in den Gesprächen eine bewusste Gedankens- und Verhaltensänderung erzielen." Die Einsatzkräfte haben jedes Fahrzeug, das sich der Kontrollstelle näherte unter die Lupe genommen (FOTO)! Bei der Kontrolle wurde dann genau auf erste Anzeichen für den Drogenkonsum geschaut. Falls sich der Verdacht erhärtete, wurde zunächst ein freiwilliger Drogenschnelltest mittels Urin durchgeführt und bei einem positiven Ergebnis die betroffene Person dann zur Dienststelle verbracht, wo durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Hier die ersten Zwischenergebnisse: Insgesamt wurden am heutigen Tage im Inspektionsgebiet mehrere hundert Pkw und deren Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer kontrolliert. Ein Fahrzeugführer wollte die Beamten sogar bei der Abgabe seiner Urin-Tests täuschen. Hier sollte der Inhalt einer Capri-Sonne sein Ergebnis verfälschen. Dieser Täuschungsversuch klappte aber nicht: Der daraufhin 'echte' Urin-Test bestätigte schließlich den Verdacht, THC konsumiert zu haben, so dass die Entnahme einer Blutprobe erforderlich wurde. Bis zum frühen Nachmittag wurden acht Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, die Beamten fanden außerdem in einem Fall THC in einem Fahrzeug und der bei der Suche eingesetzte Diensthund erschnüffelte bei einer Person Cannabis. In beiden Fällen wurden die geringen Mengen beschlagnahmt. Außerdem fanden die eingesetzten Kräfte in einem Pkw ein Einhandmesser, so dass gegen den Besitzer ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland weist daraufhin, dass bei jedem Verstoß neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige, die 500 Euro zur Folge hat, auf die Verantwortlichen weitere Kosten für den Transport und die Blutentnahme hinzukommen. Bei jedem festgestellten und nachgewiesenen Konsum von Betäubungsmitteln wird außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Ein Prozedere, das für die Fahrzeugführer äußerst kostspielig wird - von den damit verbundenen Gefahren für den Straßenverkehr mal ganz abgesehen! Weitere Impressionen finden Sie auf unserem Twitter-Account https://twitter.com/PolizeiWHVFRI Obendrein stellten die Beamten auch noch Verstöße im Bereich des Tunings fest: In einem Fall sorgte die Spurverbreiterung bei einem VW Touran für die Kontrolle des Fahrzeuges. Die Felgen- und Reifenkombination passte nämlich nicht, was für eine gefährliche Kombination und damit für eine erhebliche Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit sorgt. Abgedunkelte Heckscheiben rundeten das Aufmotzen dieses Pkw schließlich ab. In einem zweiten Fall konnten die Beamten bei einem VW Golf das nachträgliche Einbauen eines Endschalldämpfers in der Abgasanlage feststellen, außerdem die ohne Gutachten erfolgte Folienbeklebung im Heck des Fahrzeuges. "Die heutige Kontrolle zeigt, wie wichtig die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei ist", bilanzierte Polizeikommissar Conring. "Jeder einzelne Verstoß stellt die Fahrtauglichkeit und Geeignetheit ein Fahrzeug zu führen in Frage", warnt Conring. Die gesamten Ergebnisse werden am Dienstag veröffentlicht!
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