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Warnung vor neuer Enkeltrick-Variante durch russisch sprechende Schockanrufer

(ots) - Seit Anfang des Jahres 2012 wurden in Hessen aus dem russischen Sprachraum stammende Bürger Opfer von Straftaten gegen ältere Mitbürger durch überörtliche Täter, durch sog. Schockanrufe. Dabei wurden gezielt Spätaussiedler, aus der ehemaligen Sowjetunion, Ukraine, Kasachstan, Russische Föderation und Lettland stammende ältere Mitbürger, angerufen. In russischer oder deutscher Sprache, mit russischem Akzent, wurde ihnen eine Notsituation geschildert, zum Beispiel ein Verkehrsunfall oder sonstiges Ereignis, in die ein Angehöriger des Angerufenen verwickelt sei. Diese "Schocksituation" nutzten die Täter aus, indem sie Hilfeleistungen anboten. Sie forderten Bargeld zur Bezahlung für medizinische Behandlungen oder Abwehr von Strafen. Sie drohten damit, wenn das Geld nicht bezahlt würde, unter anderem die Polizei einzuschalten beziehungsweise dass eine Gefängnisstrafe die Folge sein könnte. Es ist davon auszugehen, dass es weitere Schockanrufe hessen- und auch bundesweit geben wird.

Die Polizei rät dringend: Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten

  • Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein, prägen Sie sich jedoch Stimme und sprachliche Besonderheiten des Anrufers ein - Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer - Wenn Sie zu einem Rückruf aufgefordert werden, rufen Sie nicht zurück, aber notieren Sie sich die Ihnen genannte Rufnummer, sie beginnt meistens mit der Vorwahl für Litauen 00370... - Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre nächste Polizeidienststelle
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Veröffentlicht
17. Juli 2012, 11:30
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