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ESWE-Bus in Brand geraten

(ots) /- Am Montag, dem 15.10.2018, gingen um 11:58 h mehrere Notrufe bei der Polizei ein, in denen mitgeteilt wurde, dass in der Schiersteiner Straße ein ESWE-Bus in Flammen stehen würde. Die entsandten Streifen konnten bereits auf der Anfahrt aus großer Entfernung den durch den Brand enstandenen Rauch sehen, beim Näherkommen konnten sie zudem feststellen, dass aus dem Heck eines auf der Busspur in Richtung Innenstadt stehenden ESWE-Busses Flammen schlugen. Der Bus stand zwischen dem 1. und dem 2. Ring in Höhe der Haltestelle Paulinenstift, Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr im Fahrzeug. Der Busfahrer hatte bereits eine Haltestelle zuvor ein Knallgeräusch aus dem Bereich des Fahrzeughecks vernommen, dem jedoch zunächst keine größere Bedeutung zugemessen. An der Haltestelle Paulinenstift stellte er dann bei einem Blick in den Außenspiegel die Flammen fest. Von den ca. 15 Fahrgästen befand sich beim Eintreffen der ersten Streife nur noch zwei Personen vor Ort. Die beiden angetroffenen Personen waren unverletzt. Nach Angaben des Busfahrers hatten die restlichen Fahrgäste den Bus selbstständig und augenscheinlich unverletzt verlassen. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die den Brand vor Ort bekämpfte, ist der Brand auf Grund einer Überhitzung im Motorraum entstanden. An dem Bus enstand ein Sachschaden von 30.000,-EUR. Da der Fahrer des Busses über Atembeschwerden klagte, wurde er von einem Rettungswagen erstversorgt und anschließend zur Untersuchung in die Asklepios-Paulinenklinik verbracht. Von dort wurde er nach ambulanter Behandlung entlassen. Die Fahrbahn wurde durch den Brand nicht beschädigt, der Bus durch die ESWE abgeschleppt. Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde eine Rundfunkwarnmeldung veranlasst, die Schiersteiner Straße war zwischen dem 1. und dem 2. Ring von ca. 12:00 bis 12:45 h komplett gesperrt, im Anschluss konnten einzelne Fahrstreifen, ab 13:15 h die komplette Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden. Bei der Sperrung wurde die Landespolizei durch die Stadtpolizei unterstützt. Bedauerlicherweise berichteten die Einsatzkräfte der Polizei, dass sie zum Teil sehr deutlich und mehrfach Passanten darauf ansprechen mussten, dass sie die Arbeit von Feuerwehr und Polizei behinderten, indem sie Video- und Bildaufnahmen von dem brennenden Bus fertigen und hierbei den Einsatzkräften im Weg stehen.

gefertigt: H. Schüdde, PHK KvD PD Wiesbaden

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Veröffentlicht
15. Oktober 2018, 16:13
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