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(ots) /- Wenn Wespen ihr Nest in Haus oder Wohnungsnähe bauen sucht so manch einer Hilfe beim Fachmann. Im Internet wird man bei der Suche nach einem Kammerjäger schnell fündig - doch Vorsicht! Betrüger nutzen die Notsituation der Betroffenen gezielt aus. Der oberbergischen Polizei wurden in den letzten Wochen immer wieder Fälle berichtet, in den Betroffene von angeblichen Kammerjägern betrogen wurden. So berichtet beispielsweise eine Frau aus Engelskirchen, dass sie im Internet auf die Nummer einer Soforthilfe gestoßen sei. Eine Handynummer war angegeben, welche sie auch anrief. Nachdem ihr mitgeteilt wurde, dass sie für die Anfahrt eine Pauschale von 49 Euro bezahlen müsste, erteilte sie den Auftrag. Bereits eine halbe Stunde später klingelte der vermeintliche Kammerjäger. Er war mit einem Transporter mit Kölner Kennzeichen unterwegs. Er lokalisierte das Wespennest, zog sich einen Schutzanzug an und spritzte etwas in Richtung Wespennest. Den Preis, den er anschließend berechnete überstieg mehr als deutlich die Erwartungen der Engelskirchenerin. Sie äußerte ihre Bedenken und erhielt Rabatt. Nun sollte sie nur noch etwas über 700 Euro bezahlen, was sie auch tat. Am nächsten Tag flogen die Wespen stetig weiter in ihr Nest. Die Engelskirchenerin musste feststellen, dass ihre Hauswand zwar von dem Mittel beschädigt wurde, das Nest aber augenscheinlich nicht. Auf ihre Reklamation reagierte die angegebene Firma nicht. Die Polizei rät: Seien Sie vorsichtig bei Notrufnummern im Internet. Seien Sie misstrauisch wenn der Handwerker die Zahlung der getanen Arbeit in Bar fordert. Bestenfalls notieren Sie sich bereits vor einem Notfall die Rufnummern ihrer örtlichen Handwerkerfirmen. Scheuen Sie sich nicht, im Zweifel die Polizei zu kontaktieren.
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