Sag uns, was los ist:

(ots) Nachdem die Polizei im Oberbergischen am Wochenende recht häufig zu Streitereien unter Karnevalsfreunden gerufen wurde, war die Stimmung am Rosenmontag deutlich friedlicher. Zwar erteilte die Polizei zur Verhinderung von Straftaten 21 Platzverweise, doch am Ende waren lediglich vier Körperverletzungen und eine Sachbeschädigung zu verzeichnen. Bei zwei Gewahrsamnahmen griffen die Betroffenen Polizeibeamte an, so dass gegen sie ein Strafverfahren wegen Widerstandes eingeleitet wurde. Ein 25-Jähriger aus Wissen hatte nach einer Auseinandersetzung im Morsbacher Zentrum von der Polizei einen Platzverweis erhalten. Wenig später, gegen 01.45 Uhr am Dienstag, tauchte der deutlich alkoholisierte Mann jedoch wieder auf dem Festplatz in Morsbach auf, woraufhin die Polizisten ihn in Gewahrsam nahmen. Dabei versuchte er einem Beamten einen Faustschlag zu versetzen, der sein Ziel allerdings knapp verfehlte. Der 25-Jährige verbrachte den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Ähnlich verlief ein Einsatz am Festzelt in Engelskirchen, wo ein 27-Jähriger aus Darmstadt vom Sicherheitsdienst aus dem Festzelt geworfen worden war. Weil er sich aber nicht entfernte und auch einem Platzverweis der Polizei keine Folge leistete, setzten die Beamten die Maßnahme mit einer Gewahrsamnahme durch. Hierbei schlug der 27-Jährige um sich und fügte einem Polizeibeamten eine leichte Gesichtsverletzung zu. Nach einer Blutprobenentnahme wurde er zunächst in das Polizeigewahrsam eingeliefert und später einem Familienangehörigen übergeben. Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis Pressestelle Michael Tietze Telefon: 02261/8199-650 E-Mail: michael.tietze@polizei.nrw.de https://oberbergischer-kreis.polizei.nrw/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4530517 OTS: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis Original-Content von: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, übermittelt durch news aktuell
mehr 
(ots) Platzverweise, Ingewahrsamnahmen und Schlägereien - die Polizei hatte am vergangenen Karnevalswochenende im Oberbergischen ordentlich zu tun. Während vielerorts die Jecken bei den unterschiedlichsten kleineren und größeren Veranstaltungen im Oberbergischen dem Wetter trotzten und friedlich feierten, vertrugen andere offenbar so manches Gläschen Alkohol nicht. Insbesondere in Radevormwald hatten die Ordnungshüter am Samstag (22.Februar) alle Hände voll zu tun. Rund um den Karnevalszug und die anschließenden Feierlichkeiten in der Innenstadt sprachen die Polizisten 46 Platzverweise aus; dreizehn Personen landeten im Polizeigewahrsam. Eine 21-jährige Remscheiderin ist um 16:25 Uhr bei einer Schlägerei auf dem Marktplatz schwer verletzt worden. Laut Zeugenaussagen hatten sich mehrere männliche Personen geprügelt. Plötzlich erhielt die unbeteiligte 21-Jährige einen Stoß von einem aus dieser Gruppe. Sie fiel gegen eine Laterne und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Ein Rettungswagen brachte die schwer Schwerverletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm die Personalien von mehreren Personen auf, die an der Schlägerei beteiligt gewesen sein sollen. Insgesamt ermittelt die Polizei nun wegen noch weiterer neun Körperverletzungsdelikte. Ein 24-jähriger Karnevalist aus Wermelskirchen landete am Sonntag (23.Februar) in Wipperfürth in einer Polizeizelle. Er hatte im Festzelt auf dem Marktplatz randaliert. Als er gegenüber der hinzugezogenen Polizei ebenfalls aggressiv und verbal ausfällig wurde, wurde er festgenommen und landete in einer Polizeizelle. Einem 39-jährigen Hückeswagener erging es ganz ähnlich. Er randalierte in der "Alten Drahtzieherei" und ließ sich auch von der Polizei nicht beruhigen. Er versuchte sich zwar seiner Ingewahrsamnahme zu widersetzen, das half ihm aber nichts. Achtmal erteilte die Polizei zudem einen Platzverweis und fertigte vier Anzeigen wegen Körperverletzung. Auch in Lindlar mussten die Ordnungshüter am Sonntag aktiv werden. Sechs Platzverweise und fünf Körperverletzungen ist hier die Bilanz. Rund um die Karnevalsfeierlichkeiten am Sonntag in Engelskirchen mussten zwölf Jecken den Veranstaltungsraum verlassen. Ein 24-jähriger Gummersbacher wollte dem Platzverweis offensichtlich nicht folgen und wurde aggressiv. Als die Polizei ihn daraufhin festnahm, leistete er erheblichen Widerstand. In einer Polizeizelle konnte er wieder ausnüchtern. Etwas ruhiger war es beim Karnevalszug in Reichshof-Denklingen. Hier wurden lediglich drei Platzverweise ausgesprochen. Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis Monika Treutler Telefon: 02261 8199 652 E-Mail: monika.treutler@polizei.nrw.de https://oberbergischer-kreis.polizei.nrw/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4529011 OTS: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis Original-Content von: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, übermittelt durch news aktuell
mehr