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Dorfgespräche der Grünen in Wiehl #### Wo drückt der Schuh? Die Grünen luden zum Gespräch in den Wiehler Ortsteilen. Bei den fünf "Dorfgesprächen" haben wir vor allem zugehört: Wo gibt es Probleme? Wo können wir Dinge verändern? Ganz oben auf der Liste steht die Mobilität. Die Angebote des ÖPNVs werden vielfach als unzureichend empfunden. Wo vermeindliche Verbesserungen (Wiehl-Gummersbach) eingeführt wurden, sind andere Verbindungen deutlich schlechter geworden (Wiehl-Waldbröl). Es ging um neue Radwege, Bürgerbusse, die Wiehltalbahn und um die mangelde Scherung von Fußgängern und Radfahrern (Tempolimits). Wir wollen daran klärend und fordernd weiter arbeiten. Etliche Anträge und Anfragen sind auf den Weg gebracht. Sorgen bereitet die Erschließung neuer Gewerbeflächen. Wie können Industrieinteressen und Umweltschutz gleichwertig berücksichtigt werden? Wir setzen vor allem auf Bebauung im Rahmen vorhandener Flächen, fordern deutlich transparentere Planungs- und Vergabeverfahren und mehr interkommunale Lösungen. Wiehl hat mehr Ein- als Auspendler: Wir stehen weiter für die Förderung erschwinglichen Wohnraums. Wie kann man die Vermüllung reduzieren? Wie sich gegen Abholzen wehren? Wir unterstützen Wiehler, die hier initiativ werden. Das Idelswäldchen bleib stehen, die Platanen am Hemplatz ebenso. Das Format "Dorfgespräche" wird im Herbst fortgesetzt. Unsere Sitzungen stehen bis dahin jedem Interessenten offen, auch solchen, die uns keinesfalls wählen würden. Termine:
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(ots) /- Der Regen konnte den Kindern die Laune nicht verderben, als Landrat Jochen Hagt heute um 10:30 Uhr das Puppenbühnenfestival der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis eröffnete. Bereits zum zehnten Mal findet das Festival mittlerweile im Innenhof des Schlossparks in Marienheide-Gimborn statt. Die oberbergischen Puppenspieler erwarten für heute und morgen (12.-13.Juni) etwa 1470 Kindergartenkinder, die aus allen Teilen Oberbergs anreisen. Begleitet werden die Kinder von etwa 400 Erzieherinnen, Erziehern und Eltern. Die allermeisten Kinder kennen die beiden oberbergischen Puppen, Wuschel und Susi, bereits von der Verkehrserziehung im Kindergarten. "Ich kenne die beiden Handpuppen, den Wuschelbus und den singenden Polizisten "Hacki" sogar noch aus meiner Kindheit", sagte eine Mutter schmunzelnd. Wuschel schafft es schon seit vielen Jahren Themen der Verkehrssicherheitsarbeit sowie der Kriminalprävention kindgerecht zu erzählen. Wie geht man sicher über die Straße? Worauf muss ich im Straßenverkehr achten? Darf ich mit Fremden mitgehen? Wenn das Puppenspiel losgeht, zieht es die Kinder (und manchmal auch die Erwachsenen) in seinen Bann. Mit den abenteuerlichen und lehrreichen Geschichten wird das Lernverhalten der Kinder optimal gefördert und unterstützt. Auch wenn Polizist "Hacki" (Hartmut Dirlenbach) mittlerweile im Ruhestand ist, hat er es sich nicht nehmen lassen, dieses Jahr noch einmal mit den Kindern zu singen. Unterstützt wurde er dabei von den Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsunfallprävention, die das Festival zusammen mit der Oberbergischen Verkehrswacht organisiert haben. Ein großes Dankeschön geht dabei an René Kaufmann, den Direktor des IBZ (Informations- und Bildungszentrum), der es immer wieder möglich macht, dass das Festival im Schlossgarten stattfinden kann. Landrat Jochen Hagt freute sich ganz besonders darüber, dass die Veranstaltung auch von auswärtigen Puppenspielern unterstützt wird. In diesem Jahr sind die Polizeipuppenbühnen aus Essen, Gütersloh, Hamburg und Wilhelmshaven im Oberbergischen zu Gast, für deren Unterstützung die oberbergische Polizei sehr dankbar ist.
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