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Den Bauhof für die Zukunft aufstellen Konzeptionelle Eckpunkte stehen - Gutachten bestätigt erforderliche Aufstockung des Personals Der Bauhof ist ein Weilerswister Thema, das seit vielem Jahren mit wechselnden Schwerpunkten diskutiert wird: Anschaffungen für den Maschinenpark, die notwendige Anzahl der Mitarbeiter oder die bauliche Ausstattung sind hierfür als Beispiele genannt. Die Forderung des Gemeinderates nach einem neuen Konzept für den Bauhof nahm die Bürgermeisterin zum Anlass, eine Organisationsuntersuchung, durchgeführt von der Kommunalagentur NRW, vornehmen zu lassen. Im Rahmen dieser Untersuchung erfolgte eine ganzheitliche Betrachtung: Nicht nur Bauhof-Interna wie Arbeitsschutz und bauliche Ausstattung wurden unter die Lupe genommen. Im Fokus der Betrachtung lag der Bauhof mit seinen Schnittstellen in die Verwaltung hinein. "Mit dieser ganzheitlichen Betrachtung haben wir jetzt die Chance, den Bauhof für die Zukunft aufzustellen", so Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst. Von Beginn an wurden die Vertreter der Fraktionen in den Prozess eingebunden und zu den Zwischenergebnissen informiert. Bei der Vorstellung des Bauhofkonzepts am 7. November im Haupt-, Finanz- und Vergabeausschuss wurden erste Ergebnisse deutlich: Der Maschinenpark passt, das Gebäude für den Bauhof ist ausreichend dimensioniert, jedoch sind Sanierungs- und Ausbauarbeiten im Sanitärbereich erforderlich. "Die Standortfrage zum Bauhof ist ein Thema für das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK), über das gegebenenfalls Fördergelder generiert werden können", erläutert die Bürgermeisterin. Ein großes Problem stellt die Personalsituation im Bauhof dar. Seit Jahren kämpft man hier mit hohen Krankenständen, was zu Engpässen in der Arbeitserledigung führt. Zudem sind 30 Prozent der Personalstellen nicht besetzt, weil per Ratsbeschluss hierauf ein Sperrvermerk liegt. Das hat sich auf das äußere Erscheinungsbild der Gemeinde ausgewirkt, ist aber mit Besetzung der vakanten Stellen zu beheben. "Ich gehe davon aus, dass ein wichtiger Schritt zur Motivation der Bauhofmitarbeiter die Aufstockung des Personals auf zwölf Mitarbeiter ist, was bereits von mir vorgeschlagen und durch das Gutachten bestätigt wurde", so Bürgermeisterin Horst. Im Gutachten dargestellt wurde auch, dass die Führungsstruktur nicht effizient, die Aufgaben und Zuständigkeiten nicht klar zugeteilt sind. Außerdem ist die Auftragnehmer-Auftraggeber-Struktur derzeit nicht klar ausgeprägt, so dass Ablaufprozesse haken. Gestern trafen sich Vertreter der Kommunalagentur NRW, der Verwaltung und der im Rat vertretenen Fraktionen mit dem Ziel, die Handlungsempfehlungen der Kommunalagentur aufzugreifen und einen Maßnahmenkatalog mit Zeitplan zu entwickeln. Da der Bauhof in die Verwaltung der Gemeinde eingebettet ist und Schnittstellen zu allen Fachbereichen bestehen, nahmen an der Besprechung gestern auch alle Fachbereichsleiter teil. "Die Basis zu vielen Handlungsempfehlungen ist bereits gelegt", stellte Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst fest. "Die erforderlichen Daten liegen bereits in großem Umfang vor. Hier wird die Digitalisierung von Daten und Arbeitsprozessen eine wichtige Rolle spielen." Dem Rat werden konzeptionelle Grundbedingungen zum Beschluss vorgelegt mit dem Ziel, den Bauhof zukunftsfähig aufzustellen. Die Personalsituation könnte bereits in der Ratssitzung am 12. Dezember entschärft werden. Per Verwaltungsvorlage wird der Gemeinderat dazu aufgefordert, den Sperrvermerk, der auf den Bauhofstellen liegt, aufzuheben.
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