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Enkel teilen die Leidenschaft ihres Großvaters

Elisabeth und Heinrich Zens feierten Eiserne Hochzeit

"Einmal möchte ich noch gerne auf 2000 Meter rauf", sagt Heinrich Zens. Aber nicht das Raufkommen ist die Leidenschaft des 87-jährigen. Heinrich Zens war Jahrzehnte lang begeisterter Skifahrer. Noch einmal auf den Brettern den Hang hinunterschwingen, das wäre ein großer Traum des Vernichers. Seine Leidenschaft teilt er nicht nur mit den beiden Kindern. Auch die fünf Enkelkinder sind begeisterte Skifahrer und sind mehrmals im Jahr zum Urlaub in der verschneiten Bergwelt.

Am 22. September 1951 gaben sich Elisabeth und Heinrich Zens in Mülheim-Wichterich das Jawort, nachdem sie sich ein Jahr zuvor während der Lommersumer Kirmes kennen und lieben gelernt hatten. Heinrich Zens hatte das Schmiedehandwerk gelernt und folgte damit einer alten Familientradition. Schon sein Großvater war der Dorfschmied von Vernich. Nachdem Heinrich Zens zehn Jahre in Köln gearbeitet hatte, baute er in Vernich sein Eigenheim und machte sich mit einer Bauschlosserei selbständig. Stets zur Seite stand ihm privat wie beruflich seine Elisabeth, die als gelernte Steuerfachfrau die Buchhaltung und alle Büroarbeiten für den Betrieb erledigte.

Lange Urlaube waren aufgrund der Selbstständigkeit für das Ehepaar und seine Kinder nicht drin. Aber für ein paar Tage ging es immer mal wieder raus aus Vernich, meist natürlich zum Skifahren nach Kitzbühel. Die zweite Leidenschaft des 87-Jährigen war das Angeln. Und hier zog es ihn vor allem nach Irland. Noch im vergangenen reiste er mit der Familie seines Sohnes und den Enkelkindern zum Angeln auf die grüne Insel. Elisabeth Zens nutzte die Zeit, die ihr Mann zum Angeln unterwegs war, zu vielen Reisen gemeinsam mit Freundinnen. Vor allem in den europäischen Süden zog es die Frauen meist.

Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst und Ortsbürgermeister Arnold Mauel gratulierten Elisabeth und Heinrich Zens aus Vernich zum 65. Hochzeitstag.

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Veröffentlicht
01. Oktober 2016, 00:00