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"Bürger- und sachorientierte Politik ist meine Motivation!" - "Hans Josef Schäfer, ein Bürgermeister aus unserer Mitte."

Interview des Mitteilungsblattes "Wir in Weilerswist" mit dem BM-Kandidaten Hans-Josef Schäfer

(WK): Herr Schäfer, warum möchten Sie Bürgermeister von Weilerswist werden?

(HJS): Ich bin als gebürtiger Weilerswister von ganzem Herzen mit unserer Heimatgemeinde verbunden. Seit 2004 bin ich im Gemeinderat und lege auch in meiner Arbeit als Fraktionsvorsitzender Wert darauf, den Charakter unserer außergewöhnlichen Gemeinde zu erhalten und behutsam voran zu bringen. Aktuelle Entwicklungen und jahrelange Versäumnisse der Verantwortlichen bereiten uns allen ernsthaft Sorgen. An dieser Stelle will ich mit meinem Slogan „Ich packe an! Für Sie." mehr Verantwortung übernehmen. Für mich ist Kommunalpolitik in allererster Linie bürger- und problemorientiert. Gemeinsam werden wir nun nach Lösungen suchen und diese umsetzen.

(WK): Sie haben auf vier Veranstaltungen im Juni 2015 Ihr Wahlprogramm offiziell präsentiert. Wieso legen Sie dabei großen Wert auf einen neuen Politikstil ohne parteipolitisches Geplänkel?

(HJS): Bereits zu Beginn des Jahres 2015 habe ich die Öffentlichkeit an mehreren Stellen über die Schwerpunkte meines Wahlprogramms informiert. Kommunalpolitik ist und bleibt bürger- und problemorientiert und dies kann nur ein Bürgermeister gewährleisten, wenn er den richtigen Riecher hat und über die notwendigen fachlichen Kenntnisse verfügt. Ein Bürgermeister muss fest in der Kommune verwurzelt sein und über Jahre den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern pflegen. Ohne sie aus ideologischen Gründen zu bevormunden und mit dem nötigen Biss. Außerdem muss er verbinden, nicht spalten. Davon profitieren schließlich alle hier lebenden Menschen. Und dafür stehe ich ein!

(WK): Drängende verkehrs- und wirtschaftspolitische Fragen wurden in Weilerswist vernachlässigt. Wie wollen Sie mit dem Konzept WEILERSWIST 2020 als Bürgermeister darauf reagieren und die Lebensqualität darüber hinaus steigern?

(HJS): Mit mir als Bürgermeister wird es definitiv weniger LKW-Verkehr, dafür aber eine bessere Anbindung der Ortsteile geben. Neben der Konsolidierung unserer Gemeindefinanzen steht die Beschaffung von erschwinglichem Wohnraum für Einheimische und junge Familien als dringliche Frage an. Wirtschaftlicher Sachverstand im Einklang mit dem Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen - das werde ich verbinden, das werde ich umsetzen! Ich werde einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer einsetzen. Im Bereich Standortmarketing kann er die Stärken von Weilerswist besser als bisher herausstellen und uns in lokalen und regionalen Netzwerken bis zur Landesebene bestmöglich positionieren. Natürlich wird er neue Gewerbeansiedlungen ermöglichen und unsere Heimatgemeinde damit fit für zukünftige Anforderungen machen. Schließlich strebe ich eine optimale Breitbandversorgung an. Alle verkehrs- und wirtschaftspolitischen Aspekte kann ich an dieser Stelle nicht einzeln aufführen. Besuchen Sie bitte meine Webseite http://www.schäfer2015.de und informieren Sie sich über mein LEITBILD 2020. Hier gibt es auch eine Online-Bürgersprechstunde, in der die wichtigsten Fragen bürger- und problemorientiert kommuniziert werden können.

(WK): Stichwort Transparenz, Kommunikation und Gemeindeentwicklung. Wie wollen Sie diese Begriffe mit Leben füllen?

(HJS): Ich werde den Standort Weilerswist besser nutzen als bisher, die allgemeine Lebensqualität erhöhen und für mehr Miteinander einstehen. Und zwar auch zwischen Politik, Bürgerschaft und insbesondere der Verwaltung. Konkret heißt das an dieser Stelle: Geänderte Öffnungszeiten, kein Behördenmarathon und vor allem ein offener, konstruktiver und respektvoller Umgang miteinander. Auch zum Wohle der Mitarbeiter unserer Verwaltung. Wir brauchen zwar feste Rahmenbedingungen, aber die Bürgerbeteiligung, und darauf lege ich den Schwerpunkt bei der Kommunikation, bleibt Grundstein einer offenen Kommune wie Weilerswist. Dazu gehören auch in Zeiten von Onlinekommunikation Bürgerbefragungen, Bürgerversammlungen und weitere Möglichkeiten der direkten Kommunikation von Mensch zu Mensch. Nur als Team können wir alle erfolgreich sein, Einzelkämpfer scheitern mittel- und langfristig. Ich sehe mich selbst als Mittler zwischen den Generationen von Weilerswist. Natürlich bin ich kein junger Hüpfer mehr, mochte aber als solcher schon keine Bevormundung. Dennoch gilt es, das Wissen und die Erfahrung der so genannten alten Hasen zu nutzen. Auch das ist Gleichberechtigung. Hier stehe ich für den personellen Neuanfang im Amt des Bürgermeisters. Als Weilerswister Urgestein und durch meine jahrzehntelangen Verwaltungserfahrungen garantiere ich Verlässlichkeit und Fachkenntnis. Allen Generationen garantiere ich mehr Mitspracherecht und attraktivere Freizeitangebote. Wir werden das Ehrenamt stärken, das wesentlich mehr Anerkennung verdient! Die Bürgerinnen und Bürger von Weilerswist werden mit mir als Bürgermeister über die gemeinsamen Lösungswege der Probleme auf dem Laufenden gehalten werden. Sie können und sollen ihre Kritik und Ideen konstruktiv mit einbringen. Schließlich gilt es einen Bürgerservice zu schaffen, in dem alle Verwaltungsangelegenheiten an einem Ort geklärt werden können. Zum Wohle aller hier lebenden und arbeitenden Menschen.

(WK): Ihr Schlusswort.

(HJS): Unabhängig von meiner Kandidatur bitte ich alle Weilerswister Wählerinnen und Wähler am 13. September zur Wahl zu gehen! Nutzen Sie Ihre Stimme, um Ihre Heimat mitzugestalten. Es wird mir eine große Ehre und ständige Verpflichtung sein, als Bürgermeister für unser ‚Wielde' Ihre Interessen zu stärken und durchzusetzen.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
15. August 2015, 00:00
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