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Aufgepasst im Diesel-Abgasskandal

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Aufgepasst im Diesel-Abgasskandal

Darauf müssen Sie achten

Der Diesel-Abgasskandal ist ein großer Skandal und auch wie damit von Seiten der Behörden umgegangen wird, ist zu hinterfragen. Wenn Sie davon sogar betroffen sind, gibt es daher auch einiges zu beachten!

Die Verjährung droht zum 31. Dezember 2018

Für alle Betroffene im VW-Abgasskandal gilt nun eins: Beeilung! Zum 31. Dezember diesen Jahres verjähren die Schadensersatzansprüche gegen VW. Derartige Sachmangelrechte verjähren in der Regel zwei Jahre nach Bekanntwerden zum Ende des Jahres, allerdings nicht, wenn eine arglistige Täuschung vorliegt, wie es im VW-Abgasskandal der Fall ist. Die Verjährung kann nur mittels einer Klage gestoppt werden, weshalb sich Betroffene schnellstmöglich rechtlichen Beistand suchen sollten.

Teil der Mängelrechte gehören nur den Erstbesitzern - ein Abtreten ist möglich

Die Rechtslage macht bei derartigen Fällen beispielsweise einen Unterschied zwischen Erstbesitzern und Zweitbesitzern. Ein Teil der Rechte besitzt nämlich nur der Erstbesitzer. Zweitbesitzer haben allerdings die Möglichkeit, sich die Rechte abtreten zu lassen, wodurch anschließend sämtliche Rechte übergehen.

Bei Leasing-Autos Sachmängel unverzüglich melden

Wenn ein Betroffener des Abgasskandals sein Auto geleast hat, besitzt er eine besondere Pflicht gegenüber dem Leasinggeber. Ein Kunde muss Sachmängel in jedem Fall unverzüglich melden, ansonsten besteht die Gefahr, dass dieser für einen möglichen Wertverlust haftbar gemacht werden kann. Falls eine Unsicherheit bezüglich der weiteren Vorgehensweise besteht, sollten sich die fehlenden Informationen beim Leasinggeber direkt eingeholt werden. Alternativ könnten derartige Anweisungen auch in den Unterlagen des Leasings stehen.

Gute Chancen auf eine Kostendeckung der Rechtsschutzversicherung

Verbraucher sollten immer darauf achten, ob die Rechtsschutzversicherung die Klage abdeckt. Im Diesel-Abgasskandal stehen die Chancen dafür äußerst gut, was auch zahlreiche Urteile zeigen, die die Versicherung dazu verpflichten, die Kosten zu übernehmen. Oft ist der entscheidende Faktor die Aussicht auf Erfolg.

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Veröffentlicht
02. November 2018, 05:36
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