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Kreis Pinneberg: Feuerwehren helfen bei Rohrbrüchen

(ots) - Kreis Pinneberg: Feuerwehren helfen bei Rohrbrüchen

Datum: Dienstag/Mittwoch, 7./8. Februar 2012-02-08

Kreis Pinneberg - Die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Pinneberg haben in den vergangenen Tagen auch ohne Starkregen viel in Sachen Wasser zu tun. Allein am Dienstag und Mittwoch alarmierte die Kooperative Leitstelle West in Elmshorn die Wehren rund ein dutzend Mal zu Rohrbrüchen. Die Ursache dürfte in den meisten Fällen mit den tiefen Temperaturen der vergangenen Tage zusammenhängen. Am Mittwochvormittag bahnte sich das Wasser beispielsweise in einem Einfamilienhaus am Mittelweg in Pinneberg den Weg vom ersten Obergeschoss bis in den Keller. Dort stand das Wasser fast einen halben Meter hoch, ehe die FF Pinneberg es mit zwei Tauchpumpen abpumpte. 14 Kräfte waren mehr als eineinhalb Stunden beschäftigt. In Halstenbek war die Wehr innerhalb von 28 Stunden gleich drei Mal unterwegs. In einem Fall stand ein Keller 30 Zentimeter unter Wasser; in einem anderen Fall lief das Wasser aus der verschlossenen Haustür. Ähnlichen Szenarien sahen sich auch die ehrenamtlichen Helfer in Schenefeld gegenüber. Weitere Einsätze gab es unter anderem in Uetersen und Tornesch.

Aus gegebenem Anlass geben die Feuerwehren folgende Hinweise: Rohre frostfrei halten - die Feuerwehr rät:

  • Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen nach

Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre.

  • Drehen Sie Heizkörper jetzt nie ganz ab, auch nicht nachts

oder im Urlaub. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung.

  • Sichern Sie Leitungen in unbeheizten Räumen mit einem

Frostwächter, wenn sie nicht abgestellt werden können. Wasserleitungen richtig auftauen - die Feuerwehr rät:

  • Benutzen Sie auf keinen Fall eine Lötlampe oder anderes

offenes Feuer, dies ist oft der Grund für Brände. Die Hitze entzündet durch Wärmeleitung oftmals unkontrolliert brennbare Stoffe an anderen Stellen und in Hohlräumen, zum Beispiel Isoliermaterial.

  • Benutzen Sie zum Auftauen besser Haartrockner, Heizlüfter,

Heißluftgebläse, ein Dampfstrahlgerät oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht wurden. Auch Heizmatten und heiße Ziegelsteine oder Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel. Im Winter sicher heizen - die Feuerwehr rät:

  • Lassen Sie Heizungsanlagen und Kamine regelmäßig vom

Fachmann warten.

  • Lagern Sie Brennmaterialvorräte nicht zu nahe am Ofen. - Entsorgen Sie heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder

Mülltonnen.

  • Sorgen Sie beim Einsatz von Gasheizlüftern für gute

Belüftung.

  • Stellen Sie provisorische Feuerstätten sachgerecht auf,

lassen Sie dies am besten von einem Fachmann erledigen. Wählen Sie im Falle eines Notfalles oder Brandes sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

Ort
Veröffentlicht
08. Februar 2012, 14:53