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150528.8-Lieth: Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Trunkenheit

(ots) - Wieder einmal hat ein Verkehrsteilnehmer zur Kenntnis nehmen müssen, dass Alkohol am Steuer ein schlechter Begleiter ist. Diesmal war es ein Pkw-Fahrer (56) aus Hemmingstedt, der sich gefährdete, als er mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,60 Promille beim Abbiegen im Kreuzungsbereich Siddeldeich/Dellweg von der Fahrbahn geriet und in einen zirka 1,50 Meter tiefen Graben fuhr. Dabei zerbeulte er sich das Auto, das er danach auf seine Kosten abschleppen lassen musste.

Eingebracht hatte ihm sein Fehlverhalten neben dem Gang in die Kfz-Werkstatt auch rechtliches Ungemach: Ein Richter ordnete Blutprobenentnahme und Sicherstellung des Führerscheins an. Die Polizei fertigte zudem eine Strafanzeige gegen den Fahrer, für den es noch schlimmer kommen wird: Er wird für längere Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen. Will er ihn neu beantragen, muss er sich einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen. Auch die kostet dann sein Geld.

Hermann Schwichtenberg

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Veröffentlicht
28. Mai 2015, 13:29
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