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(ots) - Der Verkehrsdienst der Heinsberger Polizei führte am Mittwoch (16. Juli) wieder eine konzentrierte Kontrollaktion für mehr Verkehrssicherheit durch. Das Hauptaugenmerk richtete sich auf die Hauptunfallursachen, wie Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie überhöhte Geschwindigkeit, denn Alkohol und Drogen am Steuer sowie zu schnelles Fahren sind immer noch Killer Nr. 1 auf den Straßen im Kreis Heinsberg. Fast 100 Pkw, Transporter und Lkw sind an der Kontrollstelle auf der Bundesstraße 221 in Wassenberg näher in Augenschein genommen worden. Bei 4 Personen bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ihr Kraftfahrzeug führten. Nach positiven Vortesten waren Blutproben die Folge. Weiter wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt und sie müssen mit einer Anzeige sowie einem Fahrverbot rechnen. Ein Diensthundeführer begleitete den Polizeieinsatz und seine Hündin fand im Wagen eines 26-jährigen Mannes versteckte Betäubungsmittel. Das Rauschgift wurde sichergestellt und gegen den jungen Mann Anzeige erstattet. Auch ein Lkw-Fahrer wurde angezeigt, da geladenes Gefahrgut auf der Ladefläche seines Fahrzeuges mangelhaft gesichert war. Zwei weitere Autofahrer hatten keine Fahrerlaubnis und einer hatte gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen. Auch hier folgten Anzeigen. Geahndet wurden auch weitere zahlreiche Verkehrsverstöße, wie die Benutzung des Handys während der Fahrt oder das Nichtanlagen des Sicherheitsgurtes. Dabei weist die Polizei immer wieder auf die Gefährlichkeit durch das Ablenken der Handynutzung und auf den Sicherheitsgurt als Lebensretter hin. Bei einigen Fahrzeugführern hatte es sich offenbar noch nicht herum gesprochen, dass es seit dem 01.07.2014 vorgeschrieben ist, eine Warnweste im Auto mit zu führen. Auch hier musste der ein oder andere ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro bezahlen. Bei zeitgleichen Geschwindigkeitsmessungen in Wassenberg auf der Bundesstraße 221 wurden im Stadtgebiet zwischen Mittag und Einbruch der Dämmerung 116 Auto- und Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Ein Fahrer war so schnell, dass er neben einem Bußgeld auch mit Punkten in Flensburg rechnen muss. An diesem Tag sind insgesamt 2785 Fahrzeuge gemessenen worden. Zieht man die festgestellten Verstöße ab, konnten die Beamten erfreut feststellen, dass fast 96% der Fahrerinnen und Fahrer mit der vorschriftsmäßigen Geschwindigkeit unterwegs waren. Zum Zwecke der Verkehrssicherheit werden weitere gezielte Kontrollaktionen folgen.
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