Veröffentlicht
01. Juli 2020, 09:44
Wählervereinigung "Unser Wachtberg"
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Wieder folgenschwerer Verkehrsunfall in Wachtberg

Wieder folgenschwerer Verkehrsunfall in Wachtberg

Unser Wachtberg fordert Entschärfung der Kreuzung Rathausstraße/Wachtbergring in Wachtberg-Berkum

Erneut hat sich am Samstag, den 27.06.2020 ein folgenschwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung L123 / Wachtbergring in Berkum zugetragen, bei dem mehrere Personen verletzt wurden und hoher Sachschaden entstanden ist. Allein innerhalb des letzten halben Jahres kam es dort zu drei schweren Unfällen. Ursachen waren zum einen wohl menschliches Versagen, zum anderen sind es aber auch offenbar die besonderen Umstände der geregelten Verkehrsabläufe, die die Geschehen begünstigt haben. Hohe Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern aus Richtung Arzdorf und die späte Erkennbarkeit für Linksabbieger nach Werthhoven sind nach Überzeugung von Siegfried Vogel (Unser Wachtberg) -Polizeibeamter a.D.- auch nach Gesprächen mit Bewohnern aus Werthhoven und Remagen-Oedingen an dieser Stelle zu oft anzutreffen. Ebenso konfliktträchtig ist das Abbiegegeschehen von Arzdorf nach links in Richtung EKZ.

Unser Wachtberg sieht das Erfordernis, die bisherigen Unfallgeschehen zu analysieren und ohne Verzug Maßnahmen zu ergreifen, die die weiterhin andauernde Gefahrensituation entschärfen. Siegfried Vogel hierzu: "Ich bin der Überzeugung, dass Einfluss auf die Geschwindigkeit des Annäherungsverkehrs aus Arzdorf genommen werden muss und eventuell eine den Konfliktsituationen angepasste Steuerung der Lichtsignalanlage. Schließlich darf auch der Bau eines Kreisels bei den Überlegungen nicht ausgeschlossen sein." Unser Wachtberg fordert die Verwaltung auf, die für die Analyse notwendigen Daten beim Polizeipräsidium Bonn und der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises zu erheben, um erhebliche Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit zu erreichen. Es bleibt zudem zu klären, ob der Träger der Straßenbaulast, das Land NRW, die anfallenden Kosten zu übernehmen hat. Die Sicherheit unserer Bürger darf nicht an Kostenfragen scheitern.

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01. Juli 2020, 09:44
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