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Ehrenamt hat lange Geschichte

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Ehrenamt hat lange Geschichte

Ich bin Paul Lägel, 68 Jahre, Mitglied in einer ganzen Reihe von Vereinen in Wachtberg, als Pressesprecher tätig für den Ortsverein Züllighoven. Ehrenamtliche Tätigkeiten übe ich aus in den Themenfeldern Politik, Hilfe und Betreuung von Flüchtlingen, Arbeit als Schöffe und eben in Vereinen.

Das Ehrenamt ist keine Erfindung des 20. oder 21. Jahrhunderts. Schon im antiken Griechenland und seit dem frühesten Christentum wurde der Einsatz für die Allgemeinheit als persönliche Maxime für jedermann angesehen. Auf ehrenamtliche Arbeit kann auch heute das Gemeinwesen nicht verzichten, ja - Personen im Ehrenamt sind in nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Miteinanders unverzichtbar.

Meine ehrenamtliche Tätigkeit ist in der Hauptsache in der Politik verankert. Ich bin Mandatsträger im Rat der Gemeinde Wachtberg, als Abgeordneter im Rhein-Sieg-Kreis, arbeite in verschiedenen politischen Gremien und Ausschüssen. Leider ist es mit der Anerkennung vom Ehrenamt im politischen Bereich, im Alltag, nicht so weit her, die alarmierenden Angriffe auf Kommunalpolitiker der jüngeren Zeit sprechen da eine beredte Sprache. Die größten Feinde des Engagements sind Ignoranz, Arroganz und Bürokratie. Hier scheint mir ein Mentalitätswechsel bei der konkreten Bewertung von Ehrenamt in unserer Gesellschaft unbedingt vonnöten.

Dennoch verstehe und erlebe ich mich als jemand, der von morgens bis abends sehr gerne Kommunalpolitik macht und "sich wie ein kleines Kind freut", wenn Dinge im Sinne der Bürger verbessert werden können. Dieses Gefühl, helfen zu können, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, ist Antrieb für meine Motivation.

Im Ortsverein Züllighoven arbeite ich mit im Vorstand, bin für die Presse verantwortlich.

Im Partnerschaftsverein e.V. Wachtberg, bin ich als Kassenwart zuständig für die Finanzen.

In der Wachtberger Flüchtlingshilfe, bin ich als Flüchtlingshelfer registriert und werde sporadisch eingesetzt.

Nach drei Gründen befragt, warum sich das Engagement lohnt, würde ich folgende benennen:

  1. Helfen macht Spaß und Spaß gibt mir eine innere Zufriedenheit.
  1. Ehrenamtliches Engagement stärkt Gemeinschaftsgefühl und Selbstbewußtsein, weckt den Teamgeist sich aktiv zu engagieren.
  1. Eine alte Spruchweisheit sagt: "Wer viel gibt, der bekommt auch viel zurück"! Gemeint sind damit keine materiellen Güter. Zurück bekommt man ein Lächeln, Erfahrung, Wissen, soziale Kompetenz und einfach das Gefühl etwas geschafft zu haben.
Ort
Veröffentlicht
06. Dezember 2019, 06:05
Autor
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