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333, 585 oder 750?

Jürgen Luhmer zeigt traditionelles Goldschmiedehandwerk

Wachtberg-Niederbachem (mf) - Kaum hatte Goldschmiedemeister Jürgen Luhmer in Niederbachem im Rahmen der 11. Wachtberger Kulturwochen seine Werkstatt geöffnet, war er von interessierten Damen umringt, denen er mit Freude sein traditionelles Handwerk näher bringen konnte.

Entsteht Schmuck heutzutage oft nur noch industriell, so arbeitet der traditionelle Goldschmied „noch von Hand". Gold z.B. wird immer weiter verdichtet, und in vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten entsteht während des Arbeitens ein unverwechselbares Einzelstück. Hierbei kann Frau - Mann natürlich auch - zwischen verschiedenen Legierungen wählen. Allen dürften die Zahlen 333, 585 oder 750 ein Begriff sein, aber oft weiß man nicht, was sich dahinter verbirgt. 333er Gold, so genanntes 1/3-Gold, bezeichnet der Goldschmied eher als minderwertig, werden dem Goldanteil noch 1,2g Silber und 5,47g Kupfer beigemischt. 750er Gold bezeichnet Luhmer als ¾-Gold, das durch die Menge der Zugabe von Silber oder Kupfer eher gelbgolden oder rotgolden erscheint.

Goldschmiedemeister Jürgen Luhmer kreiert nicht nur aus Gold, sondern auch aus Silber und mit wertvollen Schmucksteinen wundervolle Unikate, die das Herz jeder Frau höher schlagen lassen.

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Veröffentlicht
19. August 2017, 00:00
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