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Neues Auto für den Notarzt Alter Wagen geht nach sechs Jahren in den Ruhestand Viersen (red). Die Feuerwehr Viersen hat ein neues Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in Dienst gestellt. Der Vorgänger wurde nach gut sechs Jahren in den Ruhestand geschickt. Ein weiteres neues NEF als Reservefahrzeug wird folgen. Ein NEF ist mit medizinischem Gerät, Medikamenten und einer speziellen Notfallausrüstung ausgestattet. Gesteuert wird er von einer Rettungsassistentin/einem Rettungsassistenten oder einer Notfallsanitäterin/einem Notfallsanitäter. Auf dem Beifahrersitz nehmen eine Notärztin oder ein Notarzt Platz. Standort von Fahrzeug und Besatzung ist die Rettungswache an der Gerberstraße. Von hier aus startet das NEF im Bedarfsfall. Am Einsatzort nehmen NEF-Besatzung und die Kräfte aus dem unabhängig anrückenden Rettungswagen (RTW) gemeinsam die Arbeit auf. Die Anfahrt von Notärztin oder Notarzt im eigenen Fahrzeug statt im RTW wird "Rendezvous-System" genannt. Wenn die Ärztin oder der Arzt nicht mehr benötigt werden, können sie sofort zu einem anderen Notfall fahren, während der RTW den ersten Einsatz fortführt. Das erhöht die Flexibilität der Notärztin/des Notarztes. Die Stadt Viersen ist verpflichtet, ein Notarzteinsatzfahrzeug rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres einsatzbereit zu halten. Das ist in der Praxis nur mit einem ständig verfügbaren Reserveauto zu lösen. Dieser Wagen ist bereits bestellt. Sobald er einsatzbereit ist, wird er im Wechsel mit dem jetzt in Dienst gestellten baugleichen NEF fahren. Ein komplett ausgestattetes NEF kostet mehr als 100.000 Euro. Über die Hälfte entfällt dabei auf die Sonderausrüstung für den Einsatz im Rettungsdienst.
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