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(ots) Wieder einmal waren im Laufe des Mittwochs Einsatzkräfte der Polizei Viersen in einem Sondereinsatz im Kreisgebiet unterwegs, um Wohnungseinbrechern einen Riegel vorzuschieben und Verkehrssünder zu maßregeln. Dabei wurden 100 Personen und Fahrzeuge überprüft. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse: "Wer ist mit wem im Kreis unterwegs und hat eventuell nichts Gutes im Sinn?" werden nun ausgewertet. Wegen diverser Verkehrsverstöße ahndeten die Einsatzkräfte die Verfehlungen mit Verwarngeldern oder Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Ein Autofahrer, der mit einem Hänger voller Sammelholz aus dem Brüggener Wald in die Kontrolle fuhr, dürfte sich schwer ärgern, denn das vermeintlich preiswerte Heizen dürfte für ihn zu einem teuren Winter werden. Er hatte nämlich so viel Holz geladen, dass die zulässige Anhängerlast um 50% überschritten war, was ihm eine Anzeige und ein Regelbußgeld von 425 Euro bescheren wird. In einem Fall erstatteten die Einsatzkräfte Strafanzeige wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen eine 42-jährige deutsche Autofahrerin aus Brüggen. Die Frau war gegen Mittag in die Kontrolle auf der L 372 geraten, als sie aus den Niederlanden einreiste. Zunächst hielt die Autofahrerin auf Anhaltezeichen der Polizei an. Als sie merkte, dass die Einsatzkräfte sie tatsächlich kontrollieren würden, gab sie Gas. Im Brüggener Ortskern stoppten die nachgeeilten Einsatzkräfte die Brüggenerin. Für sie endete die Fahrt nicht in Brüggen, sondern letztendlich in der Justizvollzugsanstalt. Gegen die Frau lagen drei Haftbefehle zur Strafvollstreckung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verkehrsunfallflucht vor. Das nächste halbe Jahr wird sie folglich ihren Wohnsitz verlagern, ohne dass die mögliche neuerliche Bestrafung wegen erneuten Fahrens ohne Fahrerlaubnis da bereits eingerechnet wäre./ah (1268)
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