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Vier weitere Fälle von versuchtem Enkel-Trickbetrug

(ots) - Offensichtlich scheinen unsere älteren Mitbürger inzwischen die Warnhinweise der Kriminalpolizei zu beherzigen und mit Anrufern vorsichtiger umzugehen, die sich als Verwandte ausgeben und Geld von Ihnen verlangen. In vier Fällen im Bereich Viersen vom heutigen Mittwoch, 20.11.2013, scheiterten die Betrüger jeweils an der Aufmerksamkeit ihrer ausgewählten Opfer. Bei einer nur 56jährigen Frau, die um 14.15 Uhr in ihrer Wohnung auf dem Baer angerufen wurde, erkannte der Tatverdächtige sehr schnell, dass sein Ansinnen erfolglos sein würde und legte nach gezielten Nachfragen der Dame auf, ohne konkrete Forderungen gestellt zu haben. Hier sprach der Anrufer mit einem ausländischen Akzent. Auch eine 93jährige Dame, die auf der Tönisvorster Straße wohnt, fiel nicht auf die Betrugsversuche herein und entgegnete auf die Frage, ob sie für ihren angeblichen Enkel 7000 Euro für eine Hausrenovierung habe, sie habe das Geld nicht, aber er könne es ihr gerne geben. Daraufhin beendete der Anrufer das Gespräch. Ein angeblicher "Neffe Ulli" versuchte um 15.15 Uhr vergeblich eine 89jährige Dame, die auf der Königsallee wohnt, in ein Gespräch zu verwickeln. Er versprach ihr sogar, ihr 500 Euro mehr zurückzuzahlen, wenn sie ihm 20.000 Euro aushändigte. Die gewitzte ältere Dame erklärte jedoch, sie müsse erst mit einem anderen Verwandten sprechen und werde ihm nicht einfach Geld aushändigen. Dies tat sie auch und man stellte gemeinsam fest, dass der Anrufer wohl ein Betrüger sein müsse. Ein weiterer Anruf ging hier nicht mehr ein, obwohl der Tatverdächtige einen Rückruf angekündigt hatte. Besonders pfiffig zeigte sich ein 78jähriger Bewohner der Gutenbergstraße. Von dem ein Unbekannter um 12:45 Uhr 20.000 Euro erschleichen wollte. Er erklärte zunächst, er habe nicht so viel Geld und vereinbarte mit dem Anrufer, dass der sich noch mal bei ihm melden solle. Der 78Jährige informierte jedoch sofort die Polizei, damit die den nächsten Anruf selbst mitverfolgen könne. Doch auch dieser Tatverdächtige, meldete sich nicht mehr. Wichtig erscheint in all diesen Fällen, dass die potentiellen Opfer richtig reagiert haben und nicht auf die Forderungen der Betrüger eingegangen sind. Alle vier informierten sofort die Polizei oder hielten Rücksprache mit anderen Verwandten. Wenn alle unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sich so clever verhalten, wird es schwer für die "Enkel-Trickbetrüger". /my (1933)

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Veröffentlicht
20. November 2013, 15:58
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