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Kripo Viersen klärt Serie von Navi-Diebstählen

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(ots) - Die Ermittler der Kripo Viersen konnten etwa 25 Autoaufbrüche in Viersen und Born aufklären. Die beiden Hauptbeschuldigten sitzen seit einigen Tagen in Untersuchungshaft. Dabei handelt es sich um 29 und 41 Jahre alte Männer aus Brüggen und Dülken. Beide Beschuldige sind heroinabhängig und dürften die Straftaten zur Finanzierung ihrer Sucht begangen haben. Der 29- jährige stand noch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Bewährung. Auch der 41- jährige war wegen diverser Eigentumsdelikt vorbestraft. Gegen ihn lagen bereits zwei weitere Haftbefehle vor. Gegen weitere Beschuldigte wird noch ermittelt.

Mit Sorge hatten die Ermittler in Viersen, Dülken und Born in den letzten Wochen und Monaten einen starken Anstieg von Diebstählen aus Fahrzeugen beobachtetet, bei denen das Beuteziel mobile Navigationsgeräte waren. Mehrfach berichteten wir über diese - vermeidbaren- Straftaten. Die Initialzündung für die jetzige Tatklärung gelang, als Einsatzkräfte der Kripo während einer "normalen Streifentour" Anfang Januar in Dülken drei Verdächtige kontrollierten. Neben Einbruchswerkzeug hatte das Trio ein mobiles Navigationsgerät dabei, das zum Zeitpunkt der Polizeikontrolle keiner Straftat zuzuordnen war. Die Ermittler aber hielten neben den Personalien auch vorsorglich die Individualnumnmer des Gerätes in einem Bericht fest. Die Polizisten mussten die Personen jedoch zunächst mit dem Gerät ziehen lassen, da sie dem Trio keine Straftat vorwerfen konnten. Nur fünf Stunden nach der Kontrolle erstattete ein Viersener Strafanzeige, weil im Laufe der Nacht sein Fahrzeug auf der Dülkener Straße aufgebrochen und sein mobiles Navigationsgerät gestohlen worden war. Da der Viersener der Kripo die Individualnummer seines Navi mitteilen konnte, gelang damit die eindeutige Zuordnung des bei dem verdächtigen Trio überprüften Navis zu dieser Tat. Der Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass Opfer von Straftaten der Polizei die Individualnummern der gestohlenen Geräte mitteilen können. Andernfalls wäre diese Zuordnung nicht zweifelsfrei gelungen und die Straftat wäre den Kfz-Aufbrechern nicht nachzuweisen gewesen. Durch weitere Ermittlungen und intensive Vernehmungen gelang es den Ermittlern, die Tatserien zu klären. Die Beschuldigten sind geständig. Seit Beginn der Ermittlungen gegen die beiden Männer verzeichnet die Polizei nur vereinzelte Autoaufbrüche in den zuvor stark betroffenen Gebieten. Dennoch bleibt der Appell bestehen: Lassen Sie keine Wertsachen im Auto. Ein mobiles Navigationsgerät findet immer einen "Liebhaber", wenn es im Fahrzeug zurück gelassen wird und vielleicht sogar noch einladend an der Scheibe prangt./ah (160)

Ort
Veröffentlicht
06. Februar 2013, 12:10
Autor
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