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Bessere Zapfsäulen Wasserversorgung für alten Teil des Dülkener Friedhofs wird saniert Viersen (red). Ab Ende Juni werden im alten Teil des Dülkener Friedhofes wieder überall Zapfstellen für Wasser zur Verfügung stehen. Hier werden zunächst Provisorien in Betrieb gehen, die im Lauf der zweiten Jahreshälfte durch neue, bedienerfreundliche Anlagen ersetzt werden. Auf dem alten Teil des Dülkener Friedhofes sind zurzeit acht von 16 Wasserentnahmestellen stillgelegt. Nutzerinnen und Nutzer müssen darum vorübergehend längere Wege zurücklegen, um die Gießkannen zu füllen. Grund für die Stilllegung sind Schäden an der Wasserleitung, die diese Zapfstellen versorgt. Die anderen Entnahmestellen hängen an einer jüngeren Leitung. Die Arbeiten haben im November 2018 begonnen. Ursprüngliches Ziel war es, im Frühjahr 2019 zum Beginn der Gießperiode fertig zu sein. Im Zuge der Arbeiten stellte sich heraus, dass die alte Leitung nicht repariert werden konnte. Sie muss komplett erneuert werden. Das wiederum hat zur Folge, dass der alte Anschluss ans Wassernetz nicht mehr genutzt werden darf. Nun galt es, unter Beachtung sowohl der Unfallverhütungsvorschriften als auch der Trinkwasserverordnung neu zu planen. Erschwerend kam hinzu, dass der neue Wasseranschluss nicht in den vorhandenen Schacht gesetzt werden konnte. Die erforderlichen Erdarbeiten hätten eine direkt neben dem Schacht stehende Platane zu sehr beeinträchtigt. Außerdem bedeutete eine komplett neue Leitung mit neuem Anschluss: Die alten Zapfsäulen können nicht mehr verwendet werden. Die nötige Umplanung brachte eine nicht vorhergesehene Verzögerung mit sich. Inzwischen sind die Arbeiten an der neuen Ringleitung praktisch abgeschlossen. In der Woche nach Pfingsten wird der neue Anschluss ans Wassernetz eingebaut und von der NEW abgenommen. Danach muss noch die Einhaltung der Werte nach der Trinkwasserverordnung bestätigt werden, bevor die Zapfstellen wieder in Betrieb gehen. Hier wird es zunächst sieben Provisorien geben, an denen Wasser entnommen werden kann. Diese Wasserzapfstellen sind voll funktionsfähig. Sie werden durch die endgültigen Zapfsäulen ersetzt, sobald diese geliefert sind. Die künftigen Zapfsäulen zeichnen sich durch eine deutlich verbesserte Bedienerfreundlichkeit aus. So können sie mit beispielsweise einem Rollator angefahren werden, bieten eine Abstellmöglichkeit für Gießkannen während des Befüllens und lassen sich einfacher öffnen und schließen. Die speziellen Säulen werden beim deutschen Hersteller weitgehend von Hand produziert. Das führt dazu, dass nur etwa zehn Säulen pro Vierteljahr in Dülken ankommen. Sobald der erste Schwung der neuen Säulen geliefert ist, werden diese Zapfstellen die Provisorien ersetzen. Mit der nächsten Lieferung werden dann die anderen Entnahmepunkte auf dem Friedhof ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Insgesamt werden im Spätherbst hier 20 statt bislang 16 Zapfstellen für Wasser zur Verfügung stehen. Zu sehen sind: Die Bauarbeiten für die neue Ringleitung, einbereits verlegter Anschluss für eine künftige Entnahmestelle und einealte, stillgelegte Zapfsäule. Alle Aufnahmen stammen vom 5. Juni 2019. Foto: StadtViersen.
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