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Lorsch/Heppenheim/Lampertheim/Viernheim: Halloween in der Bergstraße

(ots) - In der Hauptsache

ging es um Süßes. Aber auch Saures gab es in der Bergstraße zu

verzeichnen. Schon am Freitag (30.10.09) um 18 Uhr ging es in Lorsch

los. Ein Auto wurde beschädigt. Die letzte Meldung war von Samstag

(31.10.09) kurz vor 21 Uhr. Eine Rauferei mit Folgen in Lampertheim.

Lorsch: In den südwestlichen Wohngebieten von Lorsch

(Humboldtstraße, Friedensstraße, Zedernstraße) wurden 12 Autos

beschädigt. Zwei kaputte Autoscheiben, abgetretene Spiegel und

Scheibenwischer, zerkratzter Lack, geknickte Kennzeichen und

schließlich aufgeschlagene Eier an einer Hauswand flossen in die

Bilanz.

In der Karolinger Straße haben am Samstagabend (31.10.09) um 19.35

Uhr zwei Jugendliche von einem 9-Jährigen Süßigkeiten im Wert von 10

Euro erpresst. Die beiden drohten dem Kleinen mit einem Deospray und

einem Feuerzeug.

Die Kriminalpolizei in Heppenheim bittet Zeugen, sich unter der

Telefonnummer 06252/7060 zu melden. Die Jugendlichen waren dunkel

gekleidet und hatten Masken über den Kopf gezogen. Einer hatte einen

Rucksack bei sich.

Heppenheim: In der Gerhard-Hauptmann-Straße, der Mozartstraße und

der Lorscher Straße haben Anwohner 10 beschädigte Autos gemeldet.

Wiederum waren abgerissene Spiegel und Scheibenwischer sowie

Kratzspuren zu beklagen. Auf weitere Fahrzeugen haben Unbekannte

schwarze Lackfarben gesprüht.

Lampertheim: Erstmal war es nur Schabernack. Die übliche

Sprühsahne an Türen und Toren, Mehlschnee auf den Autos und Eier auf

der Straße. Das war Spaß. Der Ernst fing bei roter Farbe auf einer

Hauswand in der Richard-Wagner-Straße an.

Übermut tut selten gut. Auf dem Schillerplatz gerieten 5

Jugendliche alle aus Lampertheim aneinander. Ein 16-Jähriger warf ein

Ei und traf einen 13-Jährigen im Gesicht. Die Nase fing an zu bluten.

Der 16-Jährige versuchte sich bei dem Kleinen zu entschuldigen. Der

13-Jährige antwortete "mit einer Flasche". Er schlug sie dem Großen

gegen den Kopf. Der 16-Jährige musste nun seine Kopfplatzwunde in der

Rettungsstelle nähen lassen. Beide erstatteten Anzeigen bei der

Polizei.

Die Bilanz in Viernheim ist kurz. Es gab verschiedene Gruppen von

jungen Eierwerfern. Die Hauseigentümer waren sicherlich nicht

erfreut. Aber die meisten Wände ließen sich mit einem

Hochdruckreiniger unbeschadet säubern.

Ort
Veröffentlicht
02. November 2009, 14:06
Autor
Rautenberg Media Redaktion