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(ots) /- Trickbetrüger haben am Donnerstag (20.09.) mit dem altbekannten "Enkeltrick" mehrere Tausend Euro erbeutet. Am frühen Abend hatte sich ein Krimineller bei einer lebensälteren Viernheimerin gemeldet und sich durch geschickte Gesprächsführung als ihr Enkel ausgegeben. Anschließend tischten er der Seniorin die Geschichte von einem angeblichen Unfall auf und dass er dringend Geld benötige. Der Betrüger setzte die Rentnerin derart unter Druck, dass sie 30.000 Euro sowie Schmuck an eine bislang noch unbekannte Mittäterin übergab. Als die ältere Dame auf die Bank ging, um noch mehr Geld abzuheben, flog der Betrug schließlich auf und die Polizei wurde alarmiert. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut vor dieser Masche: Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden. Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt. Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Auf diese Weise haben Enkeltrick-Betrüger in der Vergangenheit bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet. Beachten Sie bitte folgende Tipps der Polizei: - Sollte sich bei Ihnen eine Person mit dieser oder einer ähnlichen Vorgehensweise melden, seien Sie misstrauisch und unterrichten Sie bitte im Verdachtsfall sofort die Polizei (Notruf 110). Diese steht Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung - Übergeben Sie niemals einer Ihnen unbekannten Person Geld! - Sprechen Sie unmittelbar mit Ihren nächsten Verwandten/ Bekannten über den Vorfall.
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