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Interview Räuber rocken Vettweiß Die Räuber in Vettweiß - ist das an Euren Hit angelehnt ein bisschen wie "Heimat"? Ja das trifft zu 100 Prozent zu. In unserem Lied gibt es die Zeile "Zwischen Neumarkt, Dom und Heumarkt" und hier in Vettweiß gibt es dazu die Zeile "Zwischen Bahndamm, Schule und Kettenheim". Die Bürger hier sind einfach Heimatverbunden und Wir Räuber kommen sehr gerne nach hier. Oft sind es auch die gleichen Leute, die Wir bei den Auftritten sehen, ob Heute hier "Bei Hämmer" oder in der "Hölle" auf den Karnevalssitzungen. Für uns Räuber ist Vettweiß sicherlich ein bisschen wie unsere Heimat. Apropos "Hölle" - was verbindet Ihr mit dieser? Die "Hölle" ist für uns fester Bestandteil in der Karnevalszeit und nicht mehr aus dem Tourkalender weg zu denken. Ein Highlight in jedem Jahr ist der Tunnel, den die Besucher vom Eingang bis hin zur Bühne für uns Künstler machen - das ist Gänsehaut pur. Es gibt einfach nichts Vergleichbares in der Umgebung für uns. Da dürfen Wir einfach nicht fehlen. Wie sieht ein klassischer "Räuber-Tag" aus? Eigentlich genau so wie bei anderen Menschen auch, nur, dass Wir Musik machen. Wenn Wir Auftritte haben, sind Wir meistens eine Stunde vor Beginn dort und mischen uns etwas unters Publikum. Aber die Räuber bestehen nicht nur aus Auftritten - es gehört viel mehr dazu. Proben, Termine und Aufnahmen im Tonstudio natürlich. Es gibt aber auch Tage an denen es etwas ruhiger ist. Jeder von Uns probt selbstverständlich an seinem Instrument zusätzlich zu Hause. Das ist kurz und knapp ein klassischer "Räuber-Tag". Verratet den Lesern doch einmal, was Euch am Beruf am meisten Spaß macht Das ist einfach: uns macht am meisten Spaß am Beruf die Leute zu unterhalten. Dazu gehören traurige sowie lustige Momente. Es ist einfach abwechslungsreich, jeder Tag und jeder Auftritt ist anders. Bei den Konzerten wollen Wir die Besucher für eine kurze Zeit aus ihrer Welt holen. Dafür sind die auch direkt - nirgends wo bekommt man schneller ein Feedback für seine Arbeit als wie bei uns Musikern - hier reagieren die Leute direkt und entscheiden ob ein Lied gut ist oder nicht. Die Kombination mögen Wir einfach. Zurück zur Musik - hättet ihr gedacht, dass "Für die Iwigkeit" so erfolgreich wurde? Nein, ganz und gar nicht. Fakt ist, dass die Hörer ja vor der Bühne entscheiden, ob es ein Hit wird oder nicht - und dass "Für die Iwigkeit" zum letztjährigen Sessionsohrwurm wurde ehrt uns natürlich. Ehrlich müssen Wir auch sein - man weiß ja natürlich zu Beginn der Session nicht, was die Kollegen machen. Micky Krause hat den Song in Hochdeutsch gecovert - wie kam die Zusammenarbeit zustande? Insgesamt haben 15 Künstler angefragt für diesen Song. Zudem ist der Song bereits in Luxembourg erschienen. Eines Tages hat Micky dann wirklich angerufen und er war einfach der Künstler, der am Bemühtesten gewesen ist und hat dann von Uns den Zuschlag für den Song bekommen. Was war Euer eindrucksvollster Auftritt? Das können Wir so pauschal nicht sagen. Jeder Auftritt ist für Uns etwas ganz Besonderes. Mit der Musik erreichen Wir die Leute einfach auf verschiedenen Levels. Aber es gibt natürlich auch die privaten "Räuber-Erlebnisse". Hier zu nennen sind zum Beispiel der Abschied von unserem Karl-Heinz Brand oder dem Abschied von Nobby - sowas ist und bleibt einfach für Uns unvergessen. Zum Fortschritt der heutigen Zeit gehört das Smartphone - wie oft habt Ihr da heute schon drauf geschaut? Puh, das ist mal eine interessante Frage. Natürlich können Wir auf den Fortschritt nicht verzichten und jeder von Uns hat auch ein Smartphone. Durch die sozialen Netzwerke erreicht man natürlich auch die Leute aktuell am Besten - selbstverständlich gibt es dort auch schwarze Schaafe aber bisher haben Wir damit nur gute Erfahrungen gemacht. Die Technik ist da und die direkte Bindung zu Unseren Fans ist einfach damit greifbarer. In den Konzertpausen schauen Wir da natürlich drauf, aber bemühen Uns dies nicht zu oft zu tun. Frontmann Torben verlässt ja zum Ende der Session 2018/2019 die Band - wäre ich kein passender Ersatz für die freie Stelle dann? Flo, klar. Jeder der sich berufen dazu fühlt, kann sich bewerben und sicherlich auch Du. Wenn Du eine Rampensau, gut aussiehst und ins Team passt, hättest Du bestimmt eine gute Chance Unser neuer Frontmann zu werden. Aber jetzt müssen Wir wieder auf die Bühne. Die Vettweißer warten auf Uns. FH
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Kreismajestätenschießen in Müddersheim Viktor Hennicke ist neuer Kreiskönig Der Kreisschützenbund Düren wurde im Jahr 1921 gegründet. Er besteht aus vier Bezirksverbänden im Altkreis Düren. Der alte Kreis Jülich mit Aldenhoven, Titz, Linnich und Jülich gehören nicht dazu. Es gibt 65 Bruderschaften mit insgesamt fast 8500 Mitgliedern die sich im Kreisschützenbund vereinigt haben. Die Hauptaufgabe besteht darin die Zusammenarbeit der Bezirksverbände und der Bruderschaften zu fördern und zu unterstützen und übergeordnete Aufgaben zu übernehmen. In der Regel findet alle drei Jahre ein Kreisschützenfest statt in dem dann die Kreismajestäten im Mittelpunkt stehen. Obwohl es nur alle drei Jahre ein Fest gibt, werden dennoch jedes Jahr Kreismajestäten ermittelt. Hierzu finden in den vier Bezirksverbänden Vorausscheidungen statt. Alle Majestäten eines Bezirkes treten in ihrer Klasse gegeneinander an. Sie schießen auf einen Holzvogel. Derjenige der den Holzvogel von der Stange schießt hat sich direkt qualifiziert. Weiterhin qualifizieren sich, die zwei Schützen die vorher geschossen haben (Vorschuss) und der Schützen der den nächsten Schuss gehabt hätte (Nachschuss). Somit qualifizieren sich aus jedem Verband vier Schützen, und es nehmen am Kreismajestätenschießen je Klasse 16 Schützen teil. Hier wird ebenfalls auf Holzvögel geschossen, und wer den Vogel von der Stange holt darf sich für ein Jahr Kreismajestät nennen (Kreisschülerprinz, Kreisprinz und Kreisschützenkönig). Die Bruderschaft des Kreiskönigs trägt ein Jahr lang die Kreisstandarte mit sich. Dieses Jahr fand das Kreismajestätenschießen in Müddersheim statt. Um die Ausrichtung zu den Schießwettbewerben hatte sich die Bruderschaft im Vorfeld beworben und im einmal jährlich stattfindenden Kreisdelegiertentag wurden die Veranstaltungen per Abstimmung vergeben. Das Schießen begann am 6. Oktober um 14.30 Uhr mit der Ermittlung Kreisschülerprinz. Um 15.30 Uhr erfolgte der Kreisprinz und 16.30 Uhr schlussendlich der Kreiskönig. Die Krönung mit der anschließenden Standartenübergabe schloss sich um 17.30 Uhr an. Sie wurde vom Kreisbundesmeister Christian Nelleßen, im Beisein von Kreisjungschützenmeister Franz-Josef Abels, vorgenommen. Vor der Krönung wurden die scheidenden Majestäten, Kreiskönig Wilfried Gatzen (Langerwehe), Kreisprinzessin Monja Raeven (Düren- Grüngürtel), Kreisschülerprinzessin Jeanina Bos (Rölsdorf) verabschiedet. Sie erhielten eine Plakette, eine Urkunde und ein Bild zur Erinnerung an das Königsjahr als Kreismajestät. Nach ersten Gratulationen sowie Freudentränen stellen sich die neuen Majestäten wie folgt dar: Kreisschülerprinz ist Hendrik Zurhelle (Vettweiß) und Kreisprinzessin darf sich Saskia Wächter (Birgel) nennen. Viktor Hennicke (Froitzheim-Frangenheim) löst seinen Vorgänger ab und ist somit neuer Kreiskönig. Ein Glückwunsch gilt den neuen Würdenträgern. FH
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