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Seit vier Jahren ist der Verein „KinoKultur“ aktiv „Ich beschäftige mich schon mein ganzes Leben mit Filmen“, stellt Helmut Morsbach fest. Der Initiator und Vorsitzende des KinoKultur Blankenfelde-Mahlow e. V. weiß, wovon er spricht. Der Historiker arbeitete bereits in mehreren staatlichen Filmarchiven. Als der frühere Leiter der DEFA-Stiftung seinen Verein im Oktober 2014 gründete, wollten er und seine Mitstreiter Filme in alle Orte der Großgemeinde bringen. Die Regionalgeschichte sollte erforscht und die Lichtspielkultur gefördert werden. So gab er etwa vor zwei Jahren das Werk „Blankenfelde-Mahlow. Geschichte und Erinnerung“ heraus. Monatlich wird je ein Film in Blankenfelde und Mahlow gezeigt. Außerdem etabliert der Verein zusammen mit der Künstlerinnenvereinigung GEDOK Brandenburg e. V. Kinovorstellungen in Rangsdorf. Auf Anforderung werden Filme bei Dorffesten gezeigt, wie im Juni in Glasow und auch beim „Ferienpass“-Projekt im August war der gemeinnützige Verein beteiligt. Seine „Dienstleistungen“ sind dabei immer kostenlos. Die Mitglieder haben die „Wagenladung“ Equipment durch Spenden selbst zusammengebracht und stellen auch die Werbung eigenständig her. „Dennoch sind wir auf Spenden angewiesen“, erklärt Morsbach. Zwar bekomme er gelegentlich kleinere Förderungen von der Gemeinde und vom Landkreis, doch allein die Filmrechte für öffentliche Aufführungen liegen bei den Filmverleihen bei 50 bis 120 Euro. „Die Filme, die wir zeigen, sind natürlich nicht die üblichen Hollywood-Blockbuster.“ Morsbach wählt sie thematisch aus und muss sich dabei auch nach dem Angebot der Verleihe für nicht-kommerzielle Nutzungen richten. „Ich wünschte, die Politik würde zumindest durchsetzen, dass diese Filmrechte für kleine Vereine wie unseren kostenfrei wären.“ Die nächste Gelegenheit, sich filmisch weiterzubilden, ist der 26. Oktober, wenn um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Blankenfelde „Swimmingpool am Golan“ gezeigt wird, eine aktuelle Dokumention der Schauspielerin Esther Zimmering, in der sie die politische Geschichte ihrer eigenen Familie in Israel und der DDR erkundet. Am 1. November wird ebenfalls um 19:30 Uhr im Haus der Begegnung Mahlow der DDR-Klassiker „Die Frau und der Fremde“, ein Liebes- und Kriegsdrama von 1985, gezeigt. Conrad Wilitzki
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