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(ots) /- Am noch frühen Donnerstagabend des 14.02.2019, um 17.45 Uhr, war ein 27-jähriger Motorradfahrer aus Essen, mit seiner blaumetallicfarbigen BMW R1100 R, auf der außerörtlichen Rottberger Straße (K 23) in Velbert unterwegs. Der Motorradfahrer war in Fahrtrichtung Bökenbuschstraße unterwegs und überholte dabei in Höhe des Autobahnanschlusses A44 einen Zeugen, der mit seinem PKW in erlaubter Höchstgeschwindigkeit in gleicher Fahrtrichtung unterwegs war. Danach entfernte sich die BMW weiter mit hoher Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Langenberg. Nur einige hundert Meter weiter, auf dem in Höhe Rottberger Straße 18 geradeaus verlaufenden, mit 70 km/h Höchstgeschwindigkeit ausgeschilderten Streckenabschnitt, erkannte der 27-jährige Essener das am linken Fahrbahnrand aufgestellte ESO-Messgerät der Kreispolizeibehörde Mettmann, mit dem dort Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Der Zweiradfahrer führte eine abrupte Notbremsung durch. Mit einer erkennbar 82 Meter langen Bremsspur schleuderte das Motorrad mit qualmenden Reifen an der polizeilichen Geschwindigkeitsmessstelle vorbei. Das Auslösen der Messanlage konnte der BMW-Fahrer damit tatsächlich verhindern. Jedoch verlor er in Folge der radikalen Bremsung die Kontrolle über sein Motorrad. Etwa 70 Meter hinter dem polizeilichen Messgerät kam die BMW nach links von der Fahrbahn ab. Fahrer und Motorrad stürzten auf den parallel verlaufenden Geh- und Radweg, bevor beide im dahinter befindlichen Graben der Straßenböschung zum Stillstand kamen, wobei das Motorrad noch beinahe 180 Grad zur ursprünglichen Fahrtrichtung herumgeworfen wurde. Der 27-jährige Motorradfahrer zog sich beim Sturz schwere Verletzungen an einer Hand zu, weshalb er von einem sofort alarmierten Rettungswagen in eine Essener Klinik gebracht wurde. Die Beamten der polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachung übernahmen bis dahin eine Erstversorgung des Verunglückten. An der BMW R1100 R entstand beim Unfall nicht unerheblicher Sachschaden in einer geschätzten Höhe von mehreren tausend Euro, da insbesondere die komplette Lenkradverkleidung zerstört, ein Hartschalenkoffer abgerissen und auch andere Fahrzeugteile beim Sturz verkratzt und verbeult wurden. Die Maschine wurde von einem beauftragten Unternehmen aus dem Graben geborgen und abtransportiert. Zusatz / Hinweis: Bei den aktuellen Geschwindigkeitskontrollen, welche auf der Rottberger Straße am Donnerstag in der Zeit von 15.45 Uhr bis 21.30 Uhr (unterbrochen durch die Unfallmaßnahmen für etwa eine Stunde) in beiden Fahrtrichtung durchgeführt wurden, stellten die Kontrolleure insgesamt 57 Geschwindigkeitsverstöße beweiskräftig fest. 44 davon werden ein Verwarngeld zur Folge haben. In 13 Fällen werden die Verstöße mit Anzeigen im Ordnungswidrigkeitsverfahren geahndet. Drei der angezeigten Verstöße werden zudem Fahrverbote nach sich ziehen. Ein PKW wurde mit einer vorwerfbaren Geschwindigkeitsüberschreitung von 57 km/h gemessen. Ebenfalls nach Abzug aller vorgeschriebenen Toleranzwerte schlugen die Verstöße von zwei Motorradfahrern sogar mit Geschwindigkeitsüberschreitungen um 59 und 76 km/h zu Buche. Erlaubt sind an der Messstelle aus gutem Grund 70 km/h.
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(ots) /- Folgende Einbrüche wurden am 13. und 14. Februar 2019 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte: --- Velbert --- Im Tatzeitraum zwischen 18 Uhr am Mittwoch (13. Februar 2019) und 7:15 Uhr am Donnerstag (14. Februar 2019) sind Unbekannte auf ein Betriebsgelände an der Werdener Straße eingebrochen. Dort brachen sie mehrere Container auf und entwendeten Baumaschinen. Es entstand ein Schaden im mittleren vierstelligen Bereich. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Ratingen --- Am Mittwoch (13. Februar 2019) sind im Tatzeitraum zwischen 15:30 Uhr und 19:50 Uhr bislang unbekannte Täter in ein freistehendes Einfamilienhaus an der Eschbachstraße in Ratingen eingebrochen. Die Einbrecher hebelten die Kellertür auf und verschafften sich so Zutritt in das Haus. Was entwendet wurde, steht aktuell noch nicht fest. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Haan --- Unbekannte Täter sind am Mittwoch (13. Februar 2019) in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Goerdelerstraße eingebrochen. Zwischen 14 Uhr und 17 Uhr gelangten die Täter auf noch unbekannte Weise in die Wohnung. Was entwendet wurde, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen. In Haan sind am Mittwoch (13. Februar 2019) bislang unbekannte Täter in zwei Zahnarztpraxen in der Marktpassage eingebrochen. Zeugen hatten sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sie zwischen 17:30 Uhr und 18:40 Uhr zunächst laute Geräusche aus den Praxen gehört hatten. Als sie nachschauten, stellten sie fest, dass die Eingangstüren zu den Praxen eingetreten waren. Außerdem beobachteten die Zeugen zwei Männer, welche sich in verdächtiger Art und Weise an den Praxen aufgehalten haben sollen: Die erste Person war etwa 1,80 Meter groß, hatte eine kräftige Figur sowie einen Dreitagebart. Er trug eine schwarze Jacke. Die Zeugen beschrieben ihn als "Südländer". Die zweite Person hatte blondes Haar und war auffallend schlank. Dieser Mann soll etwa 1,70 Meter groß gewesen sein. Ob es sich bei diesen Männern um Täter oder Zeugen handelt, ist derzeit noch unklar. Nach ersten Ermittlungen wurden Medikamente entwendet. Am heutigen Donnerstagmorgen (14. Februar 2019) registrierte die Polizei dann einen weiteren Einbruch in eine Arztpraxis - diesmal am Neuen Markt in unmittelbarer Nähe zu den anderen beiden Praxen. Auch hier war die Eingangstür offensichtlich eingetreten worden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Hinweise und Tipps der Polizei --- Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz: - Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken. - Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B. bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: Einbrecher kennen jedes Versteck. - Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus. - Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene Fenster. - Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. - Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da. - Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. - Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen. - Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen. - Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter. - Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. - Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen. - Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände. - Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. - Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) unter. Mit der Kampagne "Riegel vor" ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben ! Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! - Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110. Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können. Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden - Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert. Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher" unter: www.zuhause-sicher.de
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