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Metalldiebe brachen durch Lagerwände ein - Velbert - 1302052

(ots) - Metalldiebstahl hat bei Straftätern nicht nur im Kreis Mettmann, sondern landes- und bundesweit, schon seit Jahren Hochkonjunktur. Ob Kabel, Rohrleitungen, Heizkörper, Gullydeckel oder Fahrzeugkatalysatoren: Metalldiebe entwenden alles, was gute Erlöse im Schrotthandel verspricht. Regenrinnen und -fallrohre, sogar Kirchendächer und Grableuchten aus Kupfer - kein Gegenstand aus Metall ist derzeit vor Dieben sicher. Wegen der hohen Rohstoffpreise blüht der illegale Handel. Der allgemeine Preisanstieg von Industriemetallen war in den vergangenen Jahren überdeutlich, insbesondere die Kupferpreise haben sich mehr als verdreifacht. Parallel zum Rohstoffpreis ist so auch der Preis für Metallschrott gestiegen und macht damit Beutezüge von Metalldieben lukrativ.

Vor diesem Hintergrund erklärt sich wohl auch ein aktueller Einbruchdiebstahl in Velbert, bei dem in der Zeit vom Freitagabend des 08.02., 19.00 Uhr, bis zum Montagmorgen des 11.02.2013, 05.10 Uhr, bislang unbekannte Straftäter auf das Gelände einer metallverarbeitenden Firma an der Haberstraße im Industriegebiet Röbbeck gelangten. Dazu wurde ein großes Metalltor der äußeren Umzäunung gewaltsam geöffnet, um mit einem entsprechend dimensionierten Täter- und Transportfahrzeug auf den Betriebshof zu gelangen. Auf dem Gelände wandten sich die scheinbar ortskundigen Eindringlinge zielgenau den Metallwänden einer Lagerhalle zu, hinter denen in Hochregalen verschiedene Metallprodukte gelagert werden. Mit massiver Werkzeuggewalt wurden die Lagerhallenwände an verschiedenen Stellen von außen aufgebrochen, um an die dahinter gelagerten meterlangen Buntmetalle zu gelangen. Scheinbar gezielt und höchst professionell konnten so Metallstangen und -rohre in noch unbekannter Gesamtmenge aus den Regallagern gezogen, verladen und entwendet werden. Mit was für einem Fahrzeug die Beute abtransportiert wurde, ist bisher noch ungeklärt, wahrscheinlich aber kam ein größerer LKW zum Einsatz.

Bisher liegen der Velberter Polizei noch keine konkreten Hinweise auf die Täter, den Verbleib der Beute und das benutzte Transportfahrzeug vor. Maßnahmen zur Tatortaufnahme und weitere Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in Tatzusammenhängen stehen könnten, nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

Hinweis an die Medien:

Polizeiliches Bildmaterial zu dieser Mitteilung befindet sich in der Digitalen Pressemappe der KPB Mettmann, unter nachfolgend genannter Internetanschrift (Link), zum Download bereit und zur Veröffentlichung frei.

Ort
Veröffentlicht
11. Februar 2013, 13:43