Sag uns, was los ist:

(ots) /- Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle. In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten: --- Velbert --- Am Dienstagmorgen des 16.07.2019, gegen 07.50 Uhr, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht an der Kreuzung Donnerstraße / Straße des 17. Juni / Dr.-Hans-Karl-Glinz-Straße / Wiemerstraße im Velberter Ortsteil Langenberg. Nach bisher vorliegenden Zeugenaussagen hatte zur Unfallzeit ein roter LKW, mit Firmenaufschrift eines großen Lebensmittelkonzerns, die Straße des 17. Juni in Richtung Tunnel befahren. Als der Fahrer des großen und weit über als 3,5 Tonnen schweren Lastwagens die Sperrung des Tunnels bemerkte, wendete er den LKW mit Dortmunder Kennzeichen im Kreuzungsbereich. Bei seinem Wendemanöver prallte der hintere Kastenaufbau im Einmündungsbereich Donnerstraße gegen einen Laternenmast auf dem Gehweg. Obwohl dabei allein am Laternenmast ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 2.000,- Euro zurückblieb, entfernte sich der noch unbekannte Trucker mit seinem ebenfalls beschädigten Fahrzeug vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. An der beschädigten Laterne konnte von der Polizei roter Lackabrieb des flüchtigen LKWs gesichert werden. Weiterhin fanden sich Bruchstücke einer hinteren LKW-Beleuchtung. Das von den bisher bekannten Zeugen wahrgenommene und der Polizei übermittelte Dortmunder Kennzeichen des flüchtigen Lastwagens, steht noch nicht mit kompletter Buchstaben- und Zahlenkombination fest. Diesbezügliche Ermittlungen zum bisher bekannten Fragment-Kennzeichen dauern aktuell noch an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen. --- Wülfrath --- Am Dienstag, dem 16.07.2019, in der Zeit zwischen 05.30 Uhr und 14.30 Uhr, parkte ein blauer PKW Audi A3 auf der Kruppstraße in Wülfrath, in Höhe des Firmengeländes mit der Hausnummer 51, ordnungsgemäß am Fahrbahnrand. In dieser Zeit wurde der Audi von einem bislang noch unbekannten anderen Fahrzeug angefahren und dabei an der vorderen Fahrerseite ganz erheblich beschädigt. Obwohl hierbei allein am A3 ein geschätzter Karosserie- und Lackschaden in Höhe von mindestens 2.000,- Euro entstand, entfernte sich der unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen. --- Erkrath --- Über die Verkehrsunfallflucht eines wahrscheinlich betrunkenen und bei der Kollision mit einem geparkten Fahrzeug selber deutlich verletzten Fahrradfahrers, am Mittwochabend des 17.07.2019, gegen 18.30 Uhr, auf der Georg-Büchner-Straße in Erkrath, berichteten wir mit unserer Pressemitteilung / ots 1907099 vom heutigen Tag bereits ausführlich und bebildert. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen. --- Hinweise und Tipps der Polizei --- Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht: - Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). - Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. - Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren. Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. - Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. - Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg versprechend. - Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.
mehr 
(ots) /- Folgende Einbrüche wurden zwischen dem 16. und 18.07.2019 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte: --- Velbert --- In der Tatzeit von Dienstagnachmittag (16. Juli 2019), 14:30 Uhr, bis Mittwochmorgen (17. Juli 2019), 07:00 Uhr, drangen bisher noch unbekannte Täter in die Gemeinschaftsgrundschule an der Sontumer Straße in Velbert-Mitte ein. Nach aktuellem Ermittlungsstand traten sie den Türrahmen einer Kellertür ein, um sich Zutritt zu dem Gebäude zu verschaffen. Ferner drückten sie diverse Fenster auf und randalierten in einem Innenraum der Schule, wobei eine Scheibe zu Bruch ging. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts entwendet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Täterhinweise liegen keine vor. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Haan --- Im Tatzeitraum zwischen Dienstag (16. Juli 2019), 16:00 Uhr, und Mittwoch (17. Juli 2019), 08:00 Uhr, brachen bislang noch unbekannte Täter in ein Vereinshaus an der Breidenhofer Straße in Haan ein. Dazu hebelten sie ein Fenster im Erdgeschoss auf und erlangten so Zutritt zu dem Gebäude. Innerhalb des Vereinsheims brachen sie diverse Türen auf und durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen. Außerdem zerstörten sie mit einer Flex einen Standtresor, ehe sie mit ihrer Beute in unbekannte Richtung flüchteten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Täterhinweise liegen keine vor. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Langenfeld --- Am Mittwoch (17. Juli 2019), zwischen 07:00 und 17:00 Uhr, drang ein bislang noch unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus an der Hohlstraße in Langenfeld-Berghausen ein. Nach ersten Erkenntnissen versuchte der Einbrecher zunächst, die Eingangs- und Terrassentür sowie das Badezimmerfenster im Erdgeschoss aufzuhebeln. Als seine Versuche scheiterten, schlug er das Badezimmerfenster letztendlich mit einem noch unbekannten Gegenstand ein und verschaffte sich so Zugang in das Innere des Hauses. Hier durchsuchte er mehrere Räume nach Wertgegenständen. Der Einbrecher entwendete Schmuck und flüchtete unerkannt. Täterhinweise liegen keine vor. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110 ! --- Hinweise und Tipps der Polizei --- Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz: - Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken. - Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B. bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: Einbrecher kennen jedes Versteck. - Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus. - Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene Fenster. - Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. - Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da. - Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. - Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen. - Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen. - Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter. - Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. - Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen. - Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände. - Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. - Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) unter. Mit der Kampagne "Riegel vor" ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben ! Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! - Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110. Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können. Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden - Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert. Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher" unter: www.zuhause-sicher.de
mehr