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Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ beschlossen. Den 70. Jahrestag dieses Datums nahmen engagierte Oberbergerinnen und Oberberger zum Anlass, an dieses weltweit geltende Dokument zu erinnern, das auch Grundlage für die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgehaltenen Grundrechte ist. Um die 30 Artikel der Menschenrechts-Erklärung deutlich sichtbar auf die Straße zu bringen, wurde für jeden Artikel eine Umhänge-Tafel angefertigt. Die bange Frage für die Organisatoren war bis zuletzt: Findet sich für jede Tafel eine Person, die den Artikel übernimmt und auch vorträgt? Auch dann, wenn der angekündigte Dauerregen eintritt? Der Dauerregen kam, aber die Leute kamen trotzdem. So viele, dass nicht für alle eine Tafel zur Verfügung stand. Vertreten waren Vereine, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsorganisationen und Parteien - und Bürgerinnen und Bürger, denen das Thema Menschenrechte persönlich wichtig war. So wurden einige Artikel mehrfach vorgetragen: Nicht nur auf deutsch, sondern auch auf arabisch, auf türkisch und auf französisch. Und die Menschenkette wurde zu lang für die Reichweite des Funkmikrofons – das gab zwar organisatorisch ein wenig Hektik, aber es wurde schnell eine Lösung gefunden. Bei amnesty international waren 300 Broschüren mit dem Text der Menschenrechts-Erklärung bestellt worden, die alle trotz des schlechten Wetters verteilt werden konnten. Zusätzlich lag am Stand der Text in arabischer, englischer, französischer und türkischer Sprache aus. Insgesamt kann man sagen: Egal wie die äußeren Bedingungen sind – es finden sich in Oberberg genug Menschen, um eine gute Sache zum Erfolg zu bringen!
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SPD NRW fordert sofortige Nachrüstung für Diesel #### Sebastian Hartmann (MdB): "Nachrüstung muß von der Automobilindustrie bezahlt werden!" Die Autoindustrie hat uns saubere Autos und sauberes Fahren versprochen. Geliefert haben sie Fahrzeuge, die bis zu 500 Prozent mehr Stickoxide ausstoßen. Die Luft in unseren Städten wird dadurch immer schmutziger. Die Abgase sind gesundheitsgefährdend und schlecht für die Umwelt. Nach Studien des Bundesumweltamtes lassen sich darauf erhebliche Gesundheitsrisiken zurückführen. Damit muss Schluss sein! Um die drohenden Fahrverbote zu verhindern, brauchen wir jetzt dringend Hardware-Nachrüstungen für die betroffenen Fahrzeuge. Darauf haben sich unter anderem mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen spezialisiert. Die Zeche dafür dürfen aber nicht die Bürgerinnen und Bürger zahlen, sondern einzig und allein die Verursacher. Und das sind die Automobilhersteller. Die CDU-FDP-Landesregierung unter Ministerpräsident Armin Laschet lässt die betroffenen Dieselfahrerinnen und -fahrer und auch die von Fahrverboten betroffenen Städte und Gemeinden im Stich. Laschet und Co. haben in den letzten 18 Monaten keine Maßnahmen zur Verhinderung von Fahrverboten und zur Verbesserung der Luftqualität getroffen. Dabei ist es fünf vor zwölf: Die Landesregierung muss jetzt schnell handeln und Druck auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ausüben, damit dieser sich endlich für die Dieselfahrerinnen und -fahrer und nicht nur für die Interessen der Automobilindustrie einsetzt. Wir fordern außerdem, dass die Landesregierung die Kommunen beim Ausbau des ÖPNV unterstützt. Dazu gehört auch die technische Umrüstung von kommunalen Fahrzeugen.
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