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Stoppelmarkt Vechta - Einsatzleiter Walter Sieveke setzt auf bewährtes Konzept

(ots) - Das Polizeikommissariat Vechta erwartet in den kommenden Tagen anlässlich des Vechtaer Stoppelmarktes gut 800.000 Besucher aus Nah und Fern. Einsatzleiter Walter Sieveke ist optimistisch, dass auch im Jahr 2011 das bewährte Konzept der Polizei der vergangenen Jahre greifen wird und die Polizei für die Sicherheit der Besucher und Marktbeschicker sorgen wird. Polizeiliches Ziel ist, den Besuchern und Gewerbetreibenden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ein ungestörtes Feiern und Arbeiten auf dem Marktgelände zu ermöglichen. Dabei werden die Beamten bei einem der größten Volksfeste in Norddeutschland auf Beamte der Bereitschaftspolizei Osnabrück und Hunde der Polizeidirektion Oldenburg zurückgreifen, die die örtlichen zuständigen Beamten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta unterstützen.

Im Rückblick auf das Einsatzgeschehen im Jahr 2010 verweist Walter Sieveke auf die relativ geringe Zahl von angezeigten Straftaten hin. So wurden der Polizei im Vorjahr insgesamt 65 Taten gemeldet, in der Hauptsache Diebstahlsdelikte und einfache Körperverletzungen. Die Tendenz ist weiterhin leicht rückläufig. Trotzdem werden die Beamten auf dem Marktgelände und im Umfeld wieder unterwegs sein. Im Bereich des Stoppelmarkt-Bahnhofes, an dem wieder Züge der Nordwestbahn halten werden, überwachen Beamte der Bundespolizei aus Bad Bentheim den Zu- und Ablauf der Besucher. Zudem hat die Stadt Vechta den Bahnhof Stoppelmarkt durch Metallzäune gesichert.

Ein besonderer Augenmerk ist auf den Jugendschutz gerichtet. Zwar kann die Polizei darauf verweisen, dass gerade Jugendliche immer weniger negativ auf-fallen, doch mussten in den vergangenen Jahren wiederum einige wenige Jugend-liche aufgrund Intoxikation durch Alkohol ins Krankenhaus gebracht werden. Um dies zu verhindern, wird die Polizei im Vorfeld die Wirte ansprechen und ihnen ihre Verantwortlichkeit verdeutlichen. Im Jahr 2010 wurden gegen zwei Stoppel-marktswirte Bußgeldverfahren eingeleitet, da sie an Minderjährige verbotener-weise Alkohol ausgeschenkt hatten. Ferner kontrollierten die Beamten knapp 100 Minderjährige, die unerlaubt Tabakwaren und alkoholische Getränke mit sich führen bzw. konsumierten. Flankiert wird dieses Vorgehen der Behörden durch die Plakataktion "Keine Kurzen für die Kurzen".

Auf dem Marktgelände neben dem Amtmannbult richtet die Polizei die Stoppel-marktwache ein. Von hier werden die Einsätze koordiniert, hier können sich die Besucher auch an die Beamten wenden, wenn Hilfe benötigt wird. Zudem überwacht die Polizei mit Hilfe von zwei Kameras das Geschehen auf dem Marktgelände, um so bei Sofortlagen schnell reagieren zu können.

Auch mit Taschendieben muss gerechnet werden, die gerade bei größeren Men-schenansammlungen die Gelegenheit nutzen, an das Hab und Gut anderer Menschen zu gelangen. Die Polizei empfiehlt zum einen nur das mitzunehmen, was wirklich benötigt wird. Zum anderen sollen Wertsachen so am Körper getragen werden, dass potentielle Diebe es möglichst schwer haben. Dazu wird die Polizei Plaka-te (Thema: Vorsicht vor Taschendieben) veröffentlichen.

Die Polizeidirektion Oldenburg als zuständige Behörde hat für das Jahr 2011 nach Vorkommnissen aus dem Jahr 2010 gegen sechs Personen Betretungsverbote für das Stoppelmarktsgelände erlassen. Diese Besucher fielen im vergangenem Jahr auf dem Vechtaer Stoppelmarkt insbesondere durch Körperverletzungen sehr negativ auf.

Insgesamt rechnet die Polizei mit einem friedlichen Verlauf. Einsatzleiter Walter Sieveke wünscht allen Besuchern einige frohe Stunden in Vechta.

Ort
Veröffentlicht
09. August 2011, 12:27
Autor
Unserort Redaktion