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(ots) Gegen 22 Uhr klingelte das Telefon bei der 66-Jährigen. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und teilte der Frau mit, dass er wisse, dass sie als nächstes überfallen werden solle. Der vermeintliche Beamte fragte die Frau nach ihren Wertgegenständen. Diese wolle er in Sicherheit bringen. Beide vereinbarten, dass die Frau Geld und Schmuck in einer Mülltonne deponiert. Ein Polizist würde die Sachen dort abholen und bei einem Polizeirevier aufbewahren. Die Frau kam der Aufforderung nach. Als sie später nachschaute, waren die Wertsachen nicht mehr da. Bei zwei weiteren Munderkingern scheiterte der Betrüger. Auch in Allmendigen, Blaubeuren, Steinheim, Heidenheim, Giengen, Burgrieden, Ertingen und Ulm (42 Fälle) gaben sich Betrüger den ganzen Tag als Polizeibeamte aus. Sie gaben vor eine Einbrecherbande festgenommen zu haben, die auch die Namen der Angerufenen dabei gehabt hätten. Die Bewohner ließen sich jedoch nicht täuschen, beendeten das Telefonat und riefen die Polizei. Um nicht selbst Opfer einer solchen Straftat zu werden, gibt die Polizei folgende Tipps: - Die Polizei fragt Sie nicht am Telefon nach Wertsachen, ohne dass Sie zuvor eine Anzeige erstattet haben. Geben Sie daher am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. - Betrüger wählen ihre Opfer häufig anhand des Vornamens aus dem Telefonbuch aus. Daraus können sie oftmals Rückschlüsse auf das Alter ziehen. Senioren werden bevorzugt übers Ohr gehauen. Überlegen Sie sich also, ob sie zumindest ihren Vornamen löschen oder abkürzen lassen. - Bewahren Sie Ruhe und gehen Sie nicht auf derartige Forderungen ein. Legen Sie den Hörer manuell auf. - Rufen Sie die 110 oder Ihre Polizeidienststelle an. Benutzen Sie dabei niemals die Rückruftaste. - Notieren Sie sich die auf Ihrem Telefon angezeigte Nummer des Anrufers. - Prägen Sie sich möglichst Stimme und Besonderheiten der Sprache des Anrufers ein. - Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer Polizei, falls Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sind. +++++++++ Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
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(ots) Ein Einbruch in die eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein traumatisches Erlebnis. Nicht nur der entstandene materielle Schaden, sondern die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl macht den Menschen zu schaffen. Auch Gewerbe- und Dienstleistungsobjekte bleiben vom Einbruchsdiebstahl nicht verschont. Dem begegnet die Polizei mit intensiven Ermittlungen, auch in Ermittlungsgruppen. Außerdem verstärkt sie die Streifen und sie informiert ausführlich über die Medien, auf Wochenmärkten oder in Veranstaltungen über das Thema Einbruchschutz. Ein anderes Phänomen sind Telefonbetrügereien. Als vermeintlicher Verwandter erschleicht sich der Betrüger das Vertrauen der Angerufenen, täuscht eine Notlage vor und veranlasst so das Opfer zum Aushändigen von Geld. Bei dem Phänomen, in dem sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgeben, erwecken die vermeintlichen Beamten den Eindruck, die Angerufenen seien im Visier von Einbrechern. Deshalb sollen die Opfer sämtliche Wertgegenstände einem Boten gebe, der von den vermeintlichen Polizisten vorbeigeschickt wird. Wie Sie sich vor Einbruch und Betrügereien schützen können, erfahren Sie am 2. November in Biberach: Zwischen 9 und 14.00 Uhr ist die Bevölkerung auf den Viehmarktplatz eingeladen. Dort wird das Informationsfahrzeug des Landeskriminalamtes stehen. In diesem Fahrzeug finden Sie die richtigen Tipps zur Sicherung von Fenstern, Türen und anderen Bereichen des Hauses oder der Wohnung oder auch des gewerblichen Objektes. Eine Vielzahl von Exponaten, von der einfachen Fenster-bzw. Türsicherung bis zur Einbruch- oder Überfallmeldeanlage machen deutlich, wie Sie sich wirkungsvoll schützen können. Denn: Einbruchschutz lohnt sich: Über 40% der versuchten Wohnungseinbrüche scheitern an der richtigen Sicherungstechnik. Verschiedene Medien informieren Sie darüber, wie sie sich vor Betrügereien schützen können. Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit und informieren Sie sich kostenlos und unverbindlich! Darüber hinaus können Sie ganzjährig unter der Telefonnummer 0731/188-1444 ein Termin bei der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Ulm für eine individuelle Beratung vereinbaren. +++++++ Claudia Kappeler, Pressestelle, Telefon: 0731 188 1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
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