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(ots) /- Sulingen - Defekte Schrankenanlage sorgt für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen Eine defekte Schrankenanlage hat am heutigen Morgen für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen und lange Staus und Wartezeiten auf der Bundesstraße 214 und den Nebenstrecken gesorgt. Nachdem ein Güterzug in den frühen Morgenstunden gegen 05:30 Uhr den Bahnübergang zwischen Sulingen-Mitte und Sulingen-West passiert hatte, blieben die Schranken wegen eines technischen Defekts unten. Schnell bildeten sich Fahrzeugschlangen, die Polizei versuchte den Verkehr abzuleiten. Viele Verkehrsteilnehmer versuchten durch die Sulinger Innenstadt die Staus zu umfahren, was mit Einsetzen des Berufsverkehrs schnell zu weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen insbesondere im Bereich der "Kirchenkreuzung" führte. Gegen 08:00 Uhr konnte die Bundesstraße 214 dann wieder freigegeben werden, nachdem ein Techniker der Deutschen Bahn die Störung behoben hatte. Sulingen - Gefährliche Körperverletzung Am Freitag, 09.08.2019, gegen 21.00 Uhr, kam es in Sulingen, Finkensteg, nach vorangegangen Streitigkeiten zu einer Gefährlichen Körperverletzung. Nach bisherigem Ermittlungsstand erschienen zwei 23 und 25 Jahre alte Männer an der Wohnanschrift eines 39 Jahre alten Mannes um bereits länger andauernde Streitigkeiten zu klären. Vor dem Wohnhaus am Finkensteg bedrohte und beleidigte der 23 Jahre alte Mann den 39-Jährigen fortwährend unter Vorhalt eines Küchenmessers. In einem sich anschließenden Handgemenge wurde der 39-Jährige Mann von dem 23-Jährigen leicht am Handgelenk mit dem Messer verletzt und der 23-Jährige von einem Begleiter des 39-jährigen Mannes mit einer Eisenstange auf dem Kopf geschlagen. Der 23-Jährige musste mit einer stark blutenden Platzwunde am Kopf stationär im Krankenhaus Sulingen behandelt werden. Aufgrund starken Zulaufs weiterer Personen kam es vor Ort zu einer tumultartigen und aggressiven Situation, die jedoch durch den Einsatz starker Polizeikräfte wieder beruhigt werden konnten. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Stuhr - Verkehrsunfall Am Sonntag den 11.08.2019 um 07:00 Uhr kam es in Brinkum-Nord auf der Bremer Straße zu einem Unfall mit einem leicht verletzten Fahrer. Ein 19 Jahre alter VW UP-Fahrer aus Stuhr kam aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Ampelanlage. Dabei überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf 13.000 Euro. Weyhe - Fahren unter Alkoholeinfluss Am Sonntag den 11.08.2019 um 05:15 Uhr staunten zwei Polizisten der Leester Wache nicht schlecht, als sie in Melchiorshausen auf der Seckenhauser Straße an der Rotlichtampel hinter einem Mercedes Sprinter standen. Die erste Grünlichtphase ging vorbei und der Mercedes bewegte sich keinen Millimeter. Bei der zweiten Grünphase fuhr dieser immer noch nicht los. Da stiegen die Beamten aus und fanden einen schlafenden 28-Jährigen aus Weyhe hinter dem Lenkrad. Dieser hatte wohl etwas zu viel getrunken. Dieser wurde nun von den Polizisten aus seinen Träumen gerissen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,8 Promille. Daraufhin wurde der Führerschein beschlagnahmt und eine Blutentnahme durchgeführt. Diepholz - Probefahrt mit Folgen Die sicherlich weit verbreitete Meinung, dass Cabrio-Fahrer eher gemütlich und entspannt unterwegs sind, fanden Polizeibeamte des Kommissariats in Diepholz am Freitagvormittag nicht bestätigt. Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle wurde auch eine junge Diepholzerin gemessen, die ihrer Beifahrerin laut eigener Aussage mal "zeigen wollte, wie schön Cabrio fahren ist". Bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 70 km/h ist sie mit 157 km/h gemessen worden - selbstverständlich mit geöffnetem Dach. Sie an der Kontrollstelle anzuhalten, war dann für die Beamten schon eine gewisse Herausforderung. Für die junge Diepholzerin wird nun wohl die Cabrio-Saison zu Ende sein. Drei Monate muss sie voraussichtlich auf ihren Führerschein verzichten und dazu noch mindestens 600 Euro Bußgeld zu zahlen haben. Twistringen - Verkehrsunfall Ein 51-jähriger Fahrer bog am Sonntag gegen 16.30 Uhr mit seinem PKW Passat in Natenstedt auf die K101 ein und missachtete hier die Vorfahrt eines von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Motorradfahrers. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Motorradfahrer und sein Mitfahrer schwer verletzt wurden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Heiligenfelde - Gefährdung des Straßenverkehrs Ein 63-Jähriger befuhr am Sonntag gegen 22.00 Uhr mit seinem PKW die B6 in Richtung Nienburg. Bei seinem Fahrzeug waren die rechten Reifen platt, wodurch die Lauffläche und Plastikteile vom Reifen fielen. Ein hinter dem 63-Jährigen fahrender Verkehrsteilnehmer erkannte die Hindernisse zu spät und fuhr mit seinem PKW über die Fahrzeugteile. Hierbei wird sein Fahrzeug beschädigt. Der Verursacher kann durch Zeugen gestoppt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 0,7 Promille Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, eine Blutprobe entnommen, sowie der Führerschein beschlagnahmt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 3000 Euro.
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(ots) /- Besser hätte das Wetter hätte am vergangenen Wochenende für den Auftakt in die Motorradsaison nicht sein können. Sonnenschein und warme Temperaturen lockten unzählige Motorradfahrer auf die Straßen und machten den Saisonauftakt perfekt. Doch so schön das Hobby auch ist - bringt es doch einige Risiken mit sich. So verfügen Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen naturgemäß über deutlich weniger Schutz als Autofahrer. Zudem besteht die Gefahr, dass sie aufgrund dunkler Kleidung, einer schmalen Silhouette und höheren Fahrgeschwindigkeiten von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Insbesondere zum Beginn der Saison müssen sich andere Verkehrsteilnehmer häufig wieder an die Motorradfahrer gewöhnen. Erst am Samstag, 06.04.19, ereignete sich auf der Bundesstraße 51 nahe Diepholz ein solcher Verkehrsunfall. Ein Autofahrer übersah gegen 15:30 Uhr beim Einbiegen auf die B 51 einen Motorradfahrer, welcher gerade einen Lieferwagen überholte. Der Autofahrer hatte zuvor in beide Richtungen nach möglichem nahenden Verkehr geschaut. Den Motorradfahrer nahm er dabei jedoch nicht wahr. Aufgrund dieses Fehlers kollidierten das Auto und das Motorrad frontal miteinander. Der Motorradfahrer hatte Glück und wurde nur leicht verletzt. Damit eben solche Verkehrsunfälle vermieden werden, nutzen Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Diepholz den Saisonauftakt für insbesondere präventive Maßnahmen. Die Verkehrssicherheitsberaterin Polizeikommissarin Lena Steinbrecher beteiligte sich gemeinsam mit zwei Beamten des Polizeikommissariats Syke am Bikers Bruch der Fa. Lohrig und Kölle in Syke/Schnepke. Mithilfe eines Infostandes ergriffen sie dort die Möglichkeit, mit einer Vielzahl an Bikern aus ganz Deutschland in Kontakt zu kommen. Zentrales Thema der Gespräche war eine sichere Motorradbekleidung. Diese schützt nicht nur vor schweren Verletzungen, sondern mittels auffälliger Farben auch die Erkennbarkeit der Biker erhöhen. Zum anderen sensibilisierten die Beamten die Motorradfahrer, sich und ihre Maschinen nach der langen Winterpause wieder fit zu machen. Dazu zählt zum einen die technische Sicherheit des Motorrades, welche durch eine Fachwerkstatt sichergestellt werden kann. Für die persönliche Fahrsicherheit empfahlen die Beamten erste Übungsfahrten auf größeren Parkplätzen oder ungefährlichen Straßenabschnitten. Wer sich besonders gut vorbereiten möchte, nimmt an einem Fahrsicherheitstraining teil. Ein Training, welches nicht nur schult, sondern auch jede Menge Fahrspaß mit sich bringt. Im Landkreis Diepholz bieten die Verkehrswacht Grafschaft Diepholz auf dem Fliegerhorst und die Fa. DWA Racing auf der Kartbahn in Bassum entsprechende Kurse an. Parallel zu dem Infostand stellte die Polizeiinspektion Diepholz ein Unfalldenkmal der Stiftung zur Vermeidung von Verkehrsunfallopfern aus Frankfurt/M auf. Dabei handelt es sich um ein Unfallmotorrad, welches auf einem Anhänger platziert wurde. Aktuell können Verkehrsteilnehmer es an der B51 zwischen Diepholz und Lembruch sehen. In den kommenden Wochen wird es an den verschiedensten Orten im Landkreis platziert. Neben den präventiven Aktionen, die Motorradfahrer zum Nachdenken anregen sollen, wurden am vergangenen Wochenende zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Aufgrund der Unfallhäufung waren von den Kontrollen die bekannten Motorradstrecken rund um Syke betroffen. Von Freitag bis Sonntag waren täglich fünfzehn Beamtinnen und Beamte mit insgesamt drei Radarmessgeräten und fünf Messtrupps mit Handlasergeschwindigkeitsmessgeräten im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei vom Landkreis Diepholz. Die sonst überwiegend zur Sicherung der Schulwege eingesetzten Radarwagen wurden jetzt auf den Strecken eingesetzt, auf denen sich in den letzten Jahren auffallend viele Verkehrsunfälle mit Motorrädern ereigneten. Um die ertappten Sünder unmittelbar zur Verantwortung zu ziehen, wurde jeder Radarwagen des Landkreises durch Beamte der Polizei unterstützt. Diese hielten die Verkehrsteilnehmer nach der Messung an und führten Gespräche mit diesen. Am Samstag wurde die Aktion beratend durch einen Kfz-Sachverständigen für motorisierte Zweiräder unterstützt. Gemeinsam mit zwei Polizeibeamtinnen wurden 120 Motorräder auf Einhaltung der technischen Vorschriften kontrolliert. Das Ergebnis dieser Technikkontrollen (Ein Bußgeldverfahren und vier Mängelmeldungen für kleinere Verstöße) spiegelt das Gesamtergebnis der Aktion wieder: Die Motorradfahrer im Landkreis Diepholz verhielten sich trotz kleinerer Geschwindigkeitsüberschreitungen am Wochenende überwiegend vernünftig. Typisches "Motorradrowdies" gingen der Polizei nicht ins Netz. Einen traurigen Rekord gibt es dennoch zu berichten - Die Polizeibeamten zogen einen 22-jährigen Porschefahrer aus dem Verkehr, welcher mit 204 km/h auf der Landesstraße 202 im Bereich Affinghausen unterwegs war. Erlaubt sind dort lediglich 100 km/h. Neben einem Bußgeld von 600 Euro und zwei Punkten im Verkehrszentralregister wird der junge Mann drei Monate ohne Führerschein leben müssen. Die Aktionen vom Wochenende werden in regelmäßigen Abständen wiederholt. Wobei es nicht darum geht, die deutlich überwiegende Mehrzahl an Verkehrsteilnehmern zu ärgern, die sich richtig verhalten. Vielmehr soll der geringe Anteil an Verkehrsteilnehmern erwischt werden, der rücksichtslos und egoistisch am Straßenverkehr teilnimmt. Denn am Ende bedeutet jeder verhinderte Verkehrsunfall für Ersthelfer, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei weniger traumatische Bilder und weniger schlimme Nachrichten, die überbracht werden müssen.
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