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„Tatort Unterwelt“: Das war der packende Titel eines kurzweiligen Workshops im Rahmen des Ferienprogramms im Stadtteilhaus Friedrich-Wilhelms-Hütte. Dreizehn Kinder wagten sich unter Anleitung von Naturpädagogin Astrid Mittelstaedt vom Verein „Querwaldein“ an die Untersuchung von Pflanzen und Tieren auf und unter der Erde. Im Stadtteilpark op de Hött wühlten sie im Boden, kratzten an Bäumen und schauten gebannt unter Steine. „Die Kinder waren total konzentriert bei der Sache und ließen sogar Insekten über ihre Arme und Beine laufen, um sie zu beobachten und hinterher wieder ins Gras zu setzen“, berichtet Diplom-Geographin Mittelstaedt. Sie hat eine Zusatzausbildung als Naturpädagogin absolviert und führt für „Querwaldein“ anregende Kurse zur Naturerkundung durch. Das ist aufschlussreicher Unterricht im Freien zum lebendigen und hautnahen Natur- und Tierschutz. Den Kindern im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren standen zudem Bücher, Unterrichtsbögen, Kisten zum Sammeln und kurzen Aufbewahren der Tiere sowie Dosen mit Lupen zur Verfügung. Damit konnten sie auch die kleinsten Insekten identifizieren und später „Steckbriefe“ darüber ausfüllen. Spiele zum Toben auf dem idyllischen Parkgelände gehörten natürlich auch zum dreitägigen Programm. Informationen über das Ferienprogramm des Stadtteilhauses, einer Einrichtung des Troisdorfer Jugendamts, erhält man bei Britta Samanns unter Tel. 02241/900-596. Mehr Daten über die pädagogischen Angebote von Querwaldein e.V. mit Sitz in Köln findet man im Netz unter www.querwaldein.de.
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